Werder Bremen: Trainer Thioune fordert mehr Torgefahr von Marco Grüll
Thioune macht Grüll Druck - Werder erwartet mehr Tore

Werder Bremen: Thioune fordert mehr Torgefahr von Marco Grüll

Bei Werder Bremen herrscht vor dem Spiel gegen Union Berlin eine besondere Situation. Mit Jovan Milosevic droht der beste Torschütze der Mannschaft auszufallen, was die anderen Offensivspieler in den Fokus rückt. Das Problem dabei: Abgesehen vom angeschlagenen Serben konnte in dieser Saison kein Stürmer wirklich überzeugen.

Grülls Torflaute dauert an

Marco Grüll wartet seit seinem Traumtor aus dem Hinspiel gegen Union Berlin auf seinen nächsten Treffer. Insgesamt sind es bereits 16 Spiele ohne Torerfolg für den Österreicher. Trainer Daniel Thioune äußert sich deutlich zu den Erwartungen an den 27-Jährigen: „Ich bewerte ihn nicht nur anhand seiner Arbeit gegen den Ball. Er ist Stürmer und sollte sich mehr auf seine Kernkompetenz, das Toreschießen, fokussieren.“

Zwar wird Grüll immer wieder zugutegehalten, dass er fleißig gegen den Ball arbeitet und gegnerische Abwehrspieler beschäftigt. Doch eigentlich hatte sich der Verein von seiner Verpflichtung mehr erhofft. Thioune betont jedoch auch: „Trotzdem hat er sich mit guten Leistungen seine Spielzeit verdient.“

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Letzter Auftritt enttäuschend

Grülls Auftritt gegen Heidenheim gehörte nicht zu seinen besten seit dem Wechsel an die Weser. Thioune erklärt mögliche Gründe: „Er war zu Wochenbeginn mit einem Infekt raus. Vielleicht hat ihm das auch zu schaffen gemacht.“ Dennoch gibt der Trainer eine klare Marschrichtung vor: „Trotzdem sollte es ein Leichtes sein, ihn anhand seines Traumtores im Hinspiel daran zu erinnern, wie es geht.“

Möglich ist, dass Grüll vorerst auf der Bank Platz nimmt und dann nach einer Einwechslung für Wirbel sorgen soll. Eine ähnliche Situation teilt er mit mehreren Werder-Stars: Schmid, Puertas, Stage und Lynen stehen alle bei vier Gelben Karten und drohen damit gesperrt zu werden.

Thioune zeigt sich gelassen

Die möglichen Ausfälle machen dem Trainer jedoch keine Sorgen. Im Gegenteil: „Wenn wir irgendwo kein Defizit haben, dann im zentralen Mittelfeld.“ Thioune verweist auf Alternativen wie Leonardo Bittencourt, der zuletzt wenig gespielt hat und auf Einsatzzeit brennt, sowie Patrice Covic, der zur U23 geschickt wurde, um im Rhythmus zu bleiben.

Abschließend betont der Werder-Trainer: „Deswegen habe ich kein Problem damit, wenn einer der gefährdeten Spieler fehlt.“ Die Mannschaft bereitet sich derweil intensiv auf das wichtige Spiel gegen Union Berlin vor, bei dem die Torgefahr aus den eigenen Reihen deutlich verbessert werden muss.

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