Bitteres Aus für Thomas Müller im CONCACAF Champions Cup
Die Aufholjagd ist gescheitert: Thomas Müller und die Vancouver Whitecaps sind in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag aus dem CONCACAF Champions Cup geflogen. Das Team des früheren deutschen Nationalspielers verlor das Achtelfinal-Rückspiel bei den Seattle Sounders mit 1:2 und verabschiedet sich damit vorzeitig aus dem prestigeträchtigen Turnier.
Frühe Führung bringt keine Wende
Jeevan Badwal traf zur frühen Führung für Vancouver in der 24. Minute und ließ die kanadische Mannschaft auf eine mögliche Aufholjagd hoffen. Doch Danny Musovski (79.) sowie Paul Rothrock (83.) machten diese Hoffnungen in der zweiten Halbzeit zunichte. Bereits im Hinspiel waren die Whitecaps deutlich mit 0:3 unterlegen gewesen, was die Ausgangslage für das Rückspiel deutlich erschwert hatte.
Thomas Müller stand über die volle Distanz von 90 Minuten auf dem Feld, konnte die Niederlage seiner Mannschaft jedoch nicht verhindern. Der erfahrene Offensivspieler zeigte zwar Engagement, doch die Defensive der Whitecaps hielt dem Druck der Sounders auf Dauer nicht stand.
Enttäuschung nach Finaleinzug der Vorsaison
Besonders bitter ist diese Niederlage im Kontext der vergangenen Saison. Damals hatten es die Vancouver Whitecaps bis ins Finale des CONCACAF Champions Cup geschafft, verloren dort jedoch klar mit 0:5 gegen CD Cruz Azul aus Mexiko – damals noch ohne die Verstärkung durch Thomas Müller. Die Hoffnungen waren entsprechend groß, mit dem deutschen Weltmeister von 2014 diesmal weiter zu kommen.
Die frühe Ausscheidung im Achtelfinale stellt somit einen herben Rückschlag für das gesamte Team dar. Die Whitecaps müssen sich nun auf die nationale MLS-Saison konzentrieren, während der CONCACAF Champions Cup für sie bereits beendet ist.



