Historisches Debakel: Tottenham stürzt im Champions-League-Achtelfinale ab
Die Fußballwelt blickt entsetzt auf die Leistung von Tottenham Hotspur. Im Achtelfinalhinspiel der Champions League erlitten die Londoner beim spanischen Meister Atletico Madrid eine demütigende 2:5-Niederlage. Bereits nach 22 Minuten stand es 0:4 für die Gastgeber, was die internationale Presselandschaft zu harschen Verrissen veranlasste.
Tragischer Hauptdarsteller und wütende Reaktionen
Der junge tschechische Torhüter Antoni Kinsky wurde in seinem Champions-League-Debüt zum tragischen Hauptdarsteller des Abends. Nach nur 17 Spielminuten musste er ausgewechselt werden, nachdem er durch zwei katastrophale Patzer direkt zwei Gegentore verschuldet hatte. Sein tränenreicher Abgang vom Platz symbolisierte den gesamten desaströsen Auftritt der Spurs.
Jamie O'Hara, ehemaliger Tottenham-Spieler, ließ bei TalkSport seiner Wut freien Lauf: „Ich schäme mich zutiefst, Spurs-Fan zu sein. Ich schäme mich, diesem Fußballverein anzugehören. Es ist eine absolute Schande“, polterte der Ex-Profi. Über Trainer Igor Tudor sagte O'Hara: „Der Trainer muss in der Halbzeit schon entlassen werden! Das ist eine beschämende Leistung der Spieler.“
Internationale Pressestimmen: Von „Kernschmelze“ bis „Selbstzerstörung“
Die englische und internationale Presse reagierte mit beißender Kritik auf das historische Debakel:
Daily Mail: „Die Spurs erleiden eine Kernschmelze in Madrid: Gerade wenn man denkt, dass die Spurs nicht noch tiefer sinken können, tun sie genau das. Sie haben sich in Madrid nicht nur verloren, sondern sich blamiert.“ Das Blatt sieht Tudor bereits kurz vor dem Aus, trotz erst vier absolvierter Spiele.
The Guardian: „Wenn es einen Ort gibt, der noch tiefer liegt als der Tiefpunkt, dann scheint Tottenham fest entschlossen zu sein, dorthin zu gelangen. Die ersten 20 Minuten waren wahrscheinlich die dümmsten, absurdesten und erstaunlichsten Minuten Fußball, die man je gesehen hat.“ Das renommierte Medium spricht von einem „dramatischen Akt der Selbstzerstörung“.
ESPN analysiert: „In der ersten Halbzeit brach Tottenham Hotspur zusammen und Atlético Madrid nutzte das dankbar aus. Für die Spurs ist das Ergebnis vielleicht noch nicht der Tiefpunkt, aber es besteht die beängstigende Aussicht auf den Abstieg aus der Premier League.“
TNT Sports fragt sich: „Waren das die verrücktesten ersten 30 Minuten in der Geschichte der Champions League? Das Chaos der Spurs hielt auf ihrer Reise nach Spanien weiter an.“
Auch die spanische Presse zeigt sich entsetzt. Marca schreibt: „Tottenham hat sich in fünfzehn Minuten selbst zerstört. Tudors Entscheidung war widerwärtig und es war dramatisch, Kinsky unter Tränen vom Platz gehen zu sehen.“
Aus Frankreich kommentiert Le Parisienne: „Tottenham startet auf die schlimmste Weise ins Achtelfinale. Beim Auswärtsspiel bei Atlético Madrid erleben die Spurs einen alptraumhaften Start in die Partie.“
Ausblick: Tudor unter Druck, Rückkehrspiel als Formsache
Mit einem 2:5-Rückstand aus dem Hinspiel erscheint das Weiterkommen für Tottenham praktisch unmöglich. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf Trainer Igor Tudor, dessen Position nach diesem Debakel massiv gefährdet ist. Gleichzeitig müssen die Spurs in der Premier League um den Klassenerhalt kämpfen, was die Situation zusätzlich verschärft.
Das Rückspiel im Londoner Tottenham Hotspur Stadium dürfte angesichts der deutlichen Vorentscheidung nur noch Formsache sein. Die eigentliche Frage ist, wie der Verein aus dieser historischen Niederlage und der damit verbundenen öffentlichen Blamage wieder herausfinden wird.



