Transfer-Zoff vor Gericht: Kölns Ex-Boss verrät pikante El Mala-Klausel!
Transfer-Zoff: Kölns Ex-Boss verrät pikante El Mala-Klausel

Transfer-Zoff vor Gericht: Kölns Ex-Boss verrät pikante El Mala-Klausel!

In der kuriosen Welt des Fußballs sorgt ein Gerichtsverfahren am Kölner Landgericht für Aufsehen. Während der erwartete Mega-Millionen-Transfer von Köln-Star Said El Mala (19) zu einem internationalen Spitzenklub immer wahrscheinlicher wird, landete sein letzter Wechsel von Viktoria Köln zum FC nun vor Richter Moritz Merzbach. Ausgerechnet Kölns ehemaliger Geschäftsführer Christian Keller (47) enthüllte dabei pikante Details aus den Vertragsverhandlungen.

Streit um 40.000 Euro Provision

Eigentlich sollte im Sitzungsraum 139 des Kölner Landgerichts am Dienstag lediglich geklärt werden, ob der Keller-Freund und Ex-Profi Abdenour Amachaibou (39) im Jahr 2024 offiziell von Viktoria Köln beauftragt worden war, den Transfer von Said El Mala zum FC einzufädeln. Der Spielervermittler behauptet dies und verklagt den Verein auf eine Provision von 40.000 Euro. Seine Erfolgsaussichten erscheinen jedoch bescheiden. Nach über drei Stunden Verhandlung und zehn Zeugenaussagen stand weiterhin Aussage gegen Aussage. Schriftliche und rechtliche Beweise liegen nicht vor, weshalb Richter Merzbach Amachaibou bereits vor Ort mitteilte: „Es dürfte schwierig werden für Sie.“ Eine endgültige Entscheidung wird am 19. Mai erwartet.

Kellers verräterische Aussage

Besonders spannend wurde die Verhandlung, als Kölns ehemaliger Geschäftsführer Keller – der 2025 entlassen wurde – als Zeuge aussagen musste und erneut aus dem Nähkästchen plauderte. Keller verriet: „Als wir die El Malas damals verpflichtet haben, wollte ihr Berater auch direkt eine Wegvermittlungs-Provision. Sollte es also zu einem nächsten Transfer kommen, bekommt er eine Beteiligung.“ Diese Enthüllung ist pikant, denn inzwischen ist Daniel Ducoffre-Schildt gar nicht mehr der Berater von Said und Malek El Mala. Laut Keller würde er durch die Vertragsklausel dennoch mitkassieren – und das nicht zu knapp. Keller ergänzte: „Die üblichen Forderungen liegen bei 10 Prozent.“ Bei einem vom FC erhofften 50-Millionen-Euro-Wechsel wären das allein fünf Millionen Euro.

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Neue Verträge machen alte Klausel hinfällig

Was Keller in seiner Aussage allerdings unterschlug: Sein Nachfolger Thomas Kessler (40) schloss mit den El Mala-Brüdern im Sommer 2025 komplett neue Verträge bis 2030. Die alte Keller-Vereinbarung ist damit rechtlich nichtig. Nach Informationen der BILD könnte dem Ex-Berater dennoch eine Beteiligung winken – insbesondere wenn er bereits vor der Trennung an dem Transfer gearbeitet hat. Allerdings würde diese nicht prozentual zur Ablösesumme berechnet werden, was die finanzielle Dimension deutlich reduziert.

Viktoria-Anwalt kritisiert Keller scharf

Nicht nur die Vertragsklausel sorgte für Aufregung. Während die Scouting-Abteilung des FC-Nachwuchses Said El Mala bereits seit 2017 beobachtete und auch länger mit den Eltern in Kontakt stand, gestand Keller, dass er El Mala bis zum Anruf seines Freundes im Frühjahr 2024 nicht als Top-Talent auf dem Schirm hatte. Drei explizite Scouting-Bewertungen, in denen El Mala damals zweimal die Note 2 und einmal eine 3 erhalten hatte, kannte Keller bis zu diesem Anruf angeblich nicht. Dieses Armutszeugnis kommentierte Viktoria-Anwalt Thomas Bezani mit deutlichen Worten: „Keller MUSS der Name El Mala schon vorher bekannt gewesen sein. Sonst hat er schlicht einen schlechten Job gemacht.“

Ausblick auf die Entscheidung

Die Gerichtsverhandlung hat nicht nur interne Verwicklungen des FC Köln offengelegt, sondern auch die komplexen Mechanismen im Profifußball beleuchtet. Während die Welt auf den möglichen Mega-Transfer von Said El Mala wartet, zeigt dieser Fall, wie hinter den Kulissen um Provisionen und Vertragsklauseln gerungen wird. Die Entscheidung am 19. Mai wird nun mit Spannung erwartet – sowohl von den direkt Beteiligten als auch von der Fußball-Öffentlichkeit.

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