Nicolo Tresoldi bleibt dem DFB treu - Italien zeigt kein Interesse
Tresoldi bleibt beim DFB - kein Anruf aus Italien

Nicolo Tresoldi bekräftigt Bindung an den DFB

Der deutsche U21-Nationalspieler Nicolo Tresoldi hat in einem aktuellen Interview seine langfristige Verbundenheit mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) bekräftigt. Der in Italien geborene Stürmer des FC Brügge äußerte sich in der Wochenendbeilage der Gazzetta dello Sport über seine sportliche Zukunft und die fehlende Kontaktaufnahme aus seinem Geburtsland.

Entscheidung für Deutschland war bewusst

"Ich habe mich vor Jahren entschieden, für Deutschland zu spielen", erklärte Tresoldi deutlich. "Der DFB hat mir eine klare Perspektive aufgezeigt, und ich fühlte mich von Anfang an wertgeschätzt." Diese Wertschätzung sei der Grund gewesen, warum er sich damals für den deutschen Verband entschieden habe. Tresoldi, der über seine Mutter auch für Argentinien spielberechtigt wäre, betonte, dass diese Entscheidung nach wie vor Gültigkeit besitze.

Enttäuschung über fehlenden Kontakt aus Italien

Obwohl der Offensivspieler in jüngster Zeit mit bemerkenswerten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hat – darunter zwei Tore in der Champions League – blieb ein erhoffter Anruf aus Italien aus. "Ein Anruf, und sei es nur zum Kennenlernen, wäre schön gewesen", räumte Tresoldi ein. Diese Erfahrung motiviere ihn jedoch, "noch mehr zu leisten", um möglicherweise in Zukunft doch noch Beachtung zu finden.

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Biografischer Hintergrund und sportliche Entwicklung

Der Fußballer zog im Alter von 13 Jahren mit seiner Familie von Italien nach Deutschland. Seit dem Jahr 2022 tritt er für die Nachwuchsmannschaften des DFB an. Ein besonderes Erlebnis war für ihn das Viertelfinale der U21-Europameisterschaft 2025, in dem Deutschland auf Italien traf und mit 3:2 nach Verlängerung siegte. "Es war schon etwas seltsam, die Gegner italienisch sprechen zu hören", erinnerte sich Tresoldi. "Es tat mir fast ein bisschen leid, sie aus dem Turnier zu werfen. Aber so ist Fußball nun einmal."

Diese emotionale Ambivalenz unterstreicht die besondere Situation des Spielers, der zwischen zwei Fußballnationen steht. Dennoch macht Tresoldi unmissverständlich klar, dass seine sportliche Heimat Deutschland bleibt und er weiterhin in der deutschen Nationalmannschaft erfolgreich sein möchte.

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