Die Nachwuchs-Triathleten des SC Neubrandenburg haben einen vielversprechenden Start in die Saison hingelegt. Beim ersten DTU-Cup in Halle/Saale überzeugten vor allem die B-Jugend-Mädchen.
Knapper zweiter Platz für Polly Vierhufe
Die amtierende Deutsche Meisterin Polly Vierhufe verpasste den Sieg nur knapp. Mit lediglich vier Sekunden Rückstand auf Frieda Haag aus Bremen belegte sie den zweiten Platz. Nach dem Schwimmen lag sie auf Rang zwei, auf dem Rad war sie die Sechstschnellste, und mit einer Laufzeit von 6:55 Minuten über zwei Kilometer war sie die Schnellste aller 48 Starterinnen.
Weitere starke Leistungen
Auch Elise Glöckl überzeugte und wurde Fünfte. Sie legte den Grundstein auf dem Rad, wo sie die zweitschnellste Zeit fuhr. Trainer Jan Müller zeigte sich zufrieden: „Beide haben ihre tolle Form und ihre starken Trainingsleistungen auch im Wettkampf umgesetzt. Ich bin mehr als zufrieden.“
In der Jugend A präsentierte sich Eva Lotte Siemund gut. Die Vorjahressiegerin der B-Jugend wurde als jüngerer Jahrgang Zwölfte nach 800 Metern Schwimmen, 21 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen. Damit war sie die zweitbeste Athletin aus Mecklenburg-Vorpommern, nur die ein Jahr ältere Rostockerin Paula Huth war als Neunte besser.
Kadernorm für Karlos Kamp
Von den vier Premierenstartern in der Jugend B schaffte Karlos Kamp als 21. die Landeskadernorm. Mit der zehntschnellsten Laufzeit aller 53 Starter erreichte der 14-Jährige die Top 25. Müller lobte: „Er hat sich wirklich gut behauptet, zumal in dieser Altersklasse noch riesige körperliche Unterschiede herrschen und Karlos eher zu den kleineren Athleten zählt.“
Ausblick auf den nächsten Wettkampf
In den älteren Altersklassen lief es nicht ganz so gut, dennoch zog Müller positive Schlüsse. Die Jungs der A-Jugend platzierten sich nach dem Schwimmen weit vorne. „Das stimmt mich mit Blick auf Forst positiv. Wenn sie noch eine gute Radgruppe erwischen, ist vielleicht noch mehr drin.“ Paulo Raasch belegte nach dem Schwimmen den achten Rang, verlor auf dem Rad jedoch über vier Minuten. Die beste Platzierung aus SCN-Sicht erzielte Johannes Bertram als 24. in seinem jüngeren Jahrgang.
In drei Wochen geht es im baden-württembergischen Forst weiter, wo der Wettkampf wieder im traditionellen Triathlon-Modus stattfinden wird.



