Union-Kapitän Christopher Trimmel nutzt Länderspielpause für Trainerausbildung in Österreich
Trimmel nutzt Pause für Trainerausbildung in Österreich

Union-Kapitän Christopher Trimmel bereitet sich auf die Zeit nach der Karriere vor

Die Fans von Union Berlin staunten nicht schlecht, als sie beim öffentlichen Training am Dienstag ihren Kapitän vermissten. Christopher Trimmel, die 39-jährige Klub-Legende, war nicht auf dem Platz neben der Alten Försterei zu sehen. Wie BILD erfuhr, hat der erfahrene Defensivspieler einen guten Grund für seine Abwesenheit: Er drückt aktuell in seiner österreichischen Heimat wieder die Schulbank.

Trainerlizenz als Karriereperspektive

In Absprache mit dem Verein nutzt Trimmel die aktuelle Länderspielpause, um seine Trainerausbildung voranzutreiben. Der Routinier denkt bereits an die Zeit nach seiner aktiven Spielerlaufbahn. „Ja, ich mache meine Trainerlizenz. Ich muss mich weiterentwickeln“, erklärt Trimmel selbst. Für Union Berlin stellt diese Entwicklung einen vorteilhaften Deal dar, da der Kapitän nach seiner Karriere eine Trainerstelle im Nachwuchsbereich übernehmen könnte.

Um sich optimal auf diese Zukunft vorzubereiten, ist der Österreicher regelmäßig im Fernsehen zu sehen – als Experte für den Sender Canal+. Diese Tätigkeit betrachtet Trimmel als wertvolle Ergänzung: „Ich genieße das, weil es meinen Horizont erweitert und die Sinne in Bezug auf die Sicht eines Trainers, der ich mal werden will, auf den Fußball schärft.“

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Union bleibt die klare Priorität

Dabei betont der Kapitän nachdrücklich, dass seine Verpflichtungen bei Union Berlin stets Vorrang haben. „Ich mache nix, was Union nicht erlaubt und was meine Leistung beeinträchtigt. Bislang bekomme ich das alles gut organisiert – und es sind Erfahrungen, die ich mache“, so Trimmel. Ein konkretes Beispiel verdeutlicht diesen Ansatz: Kürzlich analysierte er ein Champions-League-Spiel von Bayer Leverkusen gegen Piräus als TV-Experte, um dann einige Tage später selbst gegen die Werkself anzutreten. „Ich war also perfekt vorbereitet“, resümiert der Defensivspieler. Vielleicht trug diese Vorbereitung sogar zum 1:0-Erfolg von Union Berlin bei.

Besonderer Trainingsrhythmus während der Länderspielpause

Während der aktuellen Unterbrechung des Spielbetriebs herrscht in Köpenick ein ungewöhnlicher Rhythmus. Viele Profis sind mit ihren Nationalmannschaften unterwegs, sodass die verbliebenen Spieler lediglich am Mittwoch und Donnerstag trainieren. Anschließend gönnt sich die Mannschaft eine kleine Verschnaufpause: Von Freitag bis einschließlich Montag haben die Eisernen frei. Die Vorbereitung auf das wichtige Bundesliga-Heimspiel gegen den FC St. Pauli beginnt erst am kommenden Dienstag wieder.

Christopher Trimmel kombiniert geschickt seine aktuellen Verpflichtungen als Spieler mit der Vorbereitung auf seine zukünftige Trainerrolle. Diese doppelte Perspektive könnte nicht nur ihm selbst, sondern auch Union Berlin langfristig zugutekommen.

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