Trump ehrt Inter Miami: Messi applaudiert bei Militärrede im Weißen Haus
Trump ehrt Inter Miami: Messi applaudiert bei Militärrede

Absurde Szenen im Weißen Haus: Trump dankt Militär, Messi applaudiert

Während US-Truppen im Nahen Osten im Einsatz sind, schüttelt Präsident Donald Trump die Hand von Lionel Messi. Es ist ein geradezu surreales Bild: Der mächtigste Mann der Welt spricht über Bombenangriffe auf Iran und einen möglichen Einsatz in Kuba, den er als »nur eine Frage der Zeit« bezeichnet. Im Hintergrund lauschen und applaudieren Fußballstars wie Messi und Luis Suárez sowie das gesamte Team von Inter Miami. Als sich Trump beim US-Militär für den »größten Militäreinsatz« in Iran bedankte, klatschten Messi und seine Teamkollegen begeistert. Kurz darauf ging der US-Präsident zu Scherzen mit dem argentinischen Superstar über.

Eine Vorahnung auf die Fußball-WM im Sommer

In gewisser Weise liefert dieses Treffen eine Vorahnung dessen, was im Sommer Alltag sein könnte. Wenn die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA beginnt, wird das Land versuchen, zwischen möglichen Kriegsmeldungen und einem globalen Fußballfest zu balancieren. Es handelt sich um einen Spagat zwischen Pathos und PR, Ernst und Unterhaltung, der die kommenden Monate prägen könnte. Mit Titelverteidiger Argentinien ist auch Messi dabei, ebenso ist Iran für die Endrunde qualifiziert, was die politischen Spannungen zusätzlich verschärfen könnte.

Messi erhielt besonderes Lob von Präsident Trump, als der argentinische Superstar und sein Team Inter Miami im Weißen Haus für den Gewinn des MLS Cups im vergangenen Jahr geehrt wurden. Der Präsident sagte: »Es ist mir eine besondere Ehre, etwas sagen zu dürfen, was noch kein amerikanischer Präsident zuvor sagen konnte: Willkommen im Weißen Haus, Lionel Messi.« Allerdings schien der US-Präsident zunächst nicht zu wissen, dass Messi an diesem Tag auf ihn wartet. Das habe ihm erst sein Sohn Barron mitgeteilt.

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Trumps kuriose Kommentare und Vergleiche

»Mein Sohn sagte: ›Dad, weißt du, wer heute da sein wird?‹ Ich antwortete: ›Nein, ich habe heute eine Menge zu tun.‹ Er sagte: ›Messi!‹ Er ist ein großer Fan von dir. Er hält dich für eine großartige Person«, so Trump. Der Präsident erwähnte auch Cristiano Ronaldo, Messis langjährigen Rivalen im europäischen Fußball, der im vergangenen Jahr gemeinsam mit Trump an einem Empfang im Weißen Haus teilgenommen hatte. »Cristiano ist großartig. Du bist großartig«, fügte Trump hinzu.

Es war nicht die einzige Spitze, die sich Trump gegenüber Messi leistete. Als er sich auf Fußballgeschichte bezog, sagte Trump zu Messi: »Du könntest besser sein als Pelé«, und fragte die Anwesenden: »Wer ist besser?« Über Messis Einfluss bei Inter Miami sagte Trump: »Dieser Kerl hat gewonnen. Es gab eine riesige Begeisterung – und er hat gewonnen. Leo, du bist gekommen und hast gewonnen. Das ist schwer zu schaffen. Du bist gekommen und hast unter all diesem Druck gewonnen.« Der Präsident schloss mit einem kuriosen Satz: »Habt ihr überhaupt unattraktive Spieler? Die mag ich eigentlich lieber.«

Ausblick auf die Fußball-Weltmeisterschaft

Es waren viele kuriose Sätze dabei, und es werden wohl nicht die letzten gewesen sein. Am 11. Juni startet die Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko. Die absurden Szenen im Weißen Haus könnten ein Vorgeschmack auf die kommenden Monate sein, in denen Politik und Sport auf ungewöhnliche Weise verschmelzen. Die Welt wird gespannt verfolgen, wie sich diese Dynamik während des Turniers entfaltet, insbesondere vor dem Hintergrund internationaler Spannungen und der Präsenz von Teams wie Iran.

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