TSV 1860: Niederlechner erneut außen vor – Hobsch muss lange auf Bank warten
TSV 1860: Niederlechner fehlt, Hobsch spät eingewechselt

TSV 1860 erleidet Rückschlag in Duisburg – Personalentscheidungen sorgen für Diskussionen

Der TSV 1860 München hat im Aufstiegsrennen der 3. Liga einen jähen Rückschlag erlitten. Die 1:2-Auswärtsniederlage beim MSV Duisburg beendete eine Serie von sechs ungeschlagenen Partien und wirft neue Fragen auf, insbesondere bezüglich der Personalpolitik von Cheftrainer Markus Kauczinski.

Niederlechner zum zweiten Mal nicht im Spieltagskader

Florian Niederlechner fehlt erneut im Aufgebot des TSV 1860. Der 35-jährige Stürmer wurde wie bereits im vorherigen Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden nicht für den 20-köpfigen Kader nominiert. Für den erfahrenen Angreifer, der in dieser Saison bereits 21 Einsätze mit zwei Toren und drei Vorlagen verzeichnen konnte, bedeutet dies die zweite Nichtberücksichtigung innerhalb einer Woche.

Diese Entscheidung des Trainers zeigt deutlich, dass Niederlechner aktuell nicht zu den bevorzugten Optionen in der Offensive zählt. Spielern wie dem Top-Torjäger Sigurd Haugen oder Justin Steinkötter wird derzeit der Vorzug gegeben. Die Konsequenz ist eindeutig: Kauczinski hält Niederlechner momentan nicht einmal für eine Einwechslung geeignet, was die Situation für den Stürmer besonders bitter macht.

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Hobsch muss erneut lange auf der Bank warten

Auch Patrick Hobsch, der ähnliche Startelf-Ansprüche wie Niederlechner hegt, kam in Duisburg nur zu kurzem Einsatz. Zwar wurde der Torjäger für die Auswärtsfahrt nominiert, doch er musste bis zur 86. Spielminute auf der Ersatzbank verweilen. Seine späte Einwechslung konnte die Niederlage nicht mehr verhindern, denn kurz darauf musste der TSV 1860 in der Schlussminute den entscheidenden zweiten Gegentreffer hinnehmen.

Hobsch hat in dieser Spielzeit bereits 29 Einsätze absolviert und dabei sechs Tore sowie fünf Vorlagen erzielt. Dennoch scheint auch er nicht zum engsten Kreis der von Kauczinski favorisierten Offensivspieler zu gehören, was insbesondere nach der ersten Niederlage nach längerer ungeschlagener Serie für Diskussionsstoff sorgen dürfte.

Kauczinski verteidigt seine Entscheidungen

Trainer Markus Kauczinski hat seine Personalentscheidungen mehrfach erklärt und verteidigt. Er verwies darauf, dass das Team mit dem auf Sturmspitze Sigurd Haugen zugeschnittenen 3-4-2-1-System zuvor 16 von 18 möglichen Punkten geholt hatte. "Ich kann ihnen keinen Vorwurf machen", sagte Kauczinski über die geringen Spielzeiten von Niederlechner und Hobsch.

Der Erfolg gab dem 56-jährigen Trainer bisher recht, doch nach der Pleite in Duisburg könnte die Stimmung im Lager des TSV 1860 kippen. Besonders interessant wird sein, ob Kauczinski in den kommenden Wochen den beiden erfahrenen Stürmern, die zwar nicht zu den schnellsten Spielern zählen, aber über einen ausgeprägten Torinstinkt verfügen, wieder mehr Spielzeit einräumen wird.

Beide Angreifer dürften nach der jüngsten Entwicklung besonders motiviert sein, ihre Qualitäten unter Beweis zu stellen und ihren Torhunger zu stillen. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob der Trainer seine Strategie anpasst oder weiterhin auf sein erfolgreiches System setzt, das nun erstmals seit Wochen einen Rückschlag erlitten hat.

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