Uckermark-Derby endet mit Debakel: Victoria Templin siegt knapp gegen Rot-Weiß Prenzlau
Uckermark-Derby: Templin siegt knapp gegen Prenzlau

Uckermark-Derby endet mit knapper Niederlage für Rot-Weiß Prenzlau

Im hochspannenden Landesklasse-Klassiker der Uckermark konnte sich Victoria Templin mit einem knappen 1:0-Erfolg gegen Rot-Weiß Prenzlau durchsetzen. Das Derby im Uckerstadion lockte über 400 Zuschauer an, die eine intensive Partie erwarteten, doch letztlich entschied eine einzige Szene das Spiel zugunsten der Gäste.

Harmlose Gastgeber und geduldiges Templin

Die Partie begann unter der souveränen Leitung des ehemaligen Bundesligaschiedsrichters Michael Wendorf, der das Spiel stets im Griff behielt. Beide Mannschaften zeigten nach ihren Erfolgen in der Vorwoche – Prenzlau gewann 3:0 gegen Wandlitz, Templin siegte 3:1 in Joachimsthal – zunächst Kampfgeist, doch echte Torchancen blieben lange aus. Die gastgebenden Rot-Weißen aus Prenzlau verloren die Bälle zu häufig und wirkten in den Offensivaktionen oft zu harmlos, während Templin zwar den Ball besser sichern konnte, aber ebenfalls den entscheidenden Druck vermissen ließ.

Erst Mitte der ersten Halbzeit kam es zu einem ersten Torschuss durch Templins Verteidiger Lucas Pächnatz, den Prenzlaus Torwart Toni Arndt jedoch problemlos parierte. Das Spiel entwickelte sich nicht zu dem erhofften Spektakel, was gegen Ende der ersten Halbzeit sogar zu Unmutsäußerungen aus den Reihen der Prenzlauer Fans führte. Auch Trainer Christian Rauch zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft unzufrieden.

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Freistoßsituation bringt die Entscheidung

Kurz vor der Halbzeitpause kippte die Partie dann entscheidend: Toni Arndt foulte den Templiner Amon Vetter knapp vor der Strafraumgrenze, was zu Recht mit einer Gelben Karte und zwei Minuten Nachspielzeit geahndet wurde. Zwar konnte Arndt den direkten Freistoß noch abwehren, doch gegen den Nachschuss von Joan Völker war die gesamte Prenzlauer Abwehr machtlos. Templin ging mit einem verdienten 0:1 in die Kabine, während die Rot-Weißen mit einer zu harmlosen und zerfahrenen Spielweise zu kämpfen hatten.

Zweite Halbzeit ohne große Höhepunkte

Nach der Pause versuchten beide Trainer, ihre Mannschaften mit taktischen Anpassungen zu motivieren. Templin behielt ein leichtes spielerisches Übergewicht und war mehrmals im Angriff, konnte die Prenzlauer Hintermannschaft aber nicht weiter gefährden. In der 62. Minute reagierte Christian Rauch mit einem Dreifachwechsel, der nur kurzzeitig für mehr Druck sorgte. Templin verteidigte sicher und wehrte alle Angriffsbemühungen der Gastgeber ab.

Bis in die Nachspielzeit hinein hofften die Prenzlauer Fans auf den Ausgleich, doch die Bemühungen ihrer Spieler reichten nicht aus. Das Spiel endete mit einem knappen, aber verdienten 1:0-Sieg für Victoria Templin, der eine Revanche für die Hinspielniederlage bedeutete. Nach der Partie zeigten sich die Trainer mit unterschiedlichen Gefühlen: Templins Trainer Andy Vetter war mit der Spielweise zufrieden, wünschte sich aber mehr Torgefährlichkeit, während Christian Rauch seine enttäuschten Spieler aufmuntern musste.

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