Union Berlin beendet Sieglos-Serie: Khedira-Tor beschert ersten Dreier 2026 gegen Leverkusen
Union Berlin beendet Sieglos-Serie gegen Leverkusen

Union Berlin feiert lang ersehnten Sieg gegen Bayer Leverkusen

Die Eisernen aus der Hauptstadt haben endlich wieder einen Dreier eingefahren. Im ausverkauften Stadion an der Alten Försterei setzte sich Union Berlin mit 1:0 gegen Bayer Leverkusen durch und beendete damit eine sieben Spiele andauernde Sieglos-Serie. Der entscheidende Treffer fiel in der 28. Minute durch Rani Khedira, der die Werkself mit einem cleveren Stückchen ausmanövrierte.

Leverkusen fehlt nach Champions-League-Erfolg die nötige Spannkraft

Bayer Leverkusen wirkte in der Bundesliga-Partie deutlich abgeschlagen. Nur drei Tage nach dem wichtigen 2:0-Auswärtssieg bei Olympiakos Piräus in der Königsklasse schien den Spielern die Konzentration zu fehlen. Trainer Kasper Hjulmand hatte seine Startelf stark durchrotiert und fünf Akteure ausgetauscht, darunter Doppeltorschütze Patrik Schick. Diese Personalstrategie ging jedoch nicht auf, denn die ersatzgeschwächte Mannschaft fand nie wirklich ins Spiel.

Die Berliner nutzten die Gelegenheit geschickt aus und pressten dem eigentlich spielerisch überlegenen Gegner ihren einfachen, aber effektiven Fußball auf. Besonders auffällig war die defensive Disziplin der Eisernen, die nach der frühen Führung den knappen Vorsprung über weite Strecken souverän verteidigten.

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Personalsorgen bei Union und eine verpasste Chance für Schick

Union Berlin musste selbst mit erheblichen Ausfällen in der Defensive kämpfen. Diogo Leite, Tom Rothe und Josip Juranovic fehlten verletzungsbedingt, und bereits nach zehn Minuten musste Janik Haberer durch Christopher Trimmel ersetzt werden. Trainer Steffen Baumgart zeigte einmal mehr seine Motivationskünste und hielt die trotzig-positive Grundstimmung in Köpenick aufrecht.

Für Leverkusen blieb die Offensive weitgehend harmlos. Erst nach der Einwechslung von Patrik Schick, Ernest Poku und Lucas Vazquez zur zweiten Halbzeit kam etwas mehr Druck auf. In der Nachspielzeit hatte Schick mit einem Kopfball die beste Möglichkeit zum Ausgleich, doch auch diese Chance blieb ungenutzt.

Mit diesem Sieg haben die Berliner die in der Hauptstadt aufgekommene Diskussion um einen drohenden Abstiegskampf vorerst beendet. Für Leverkusen hingegen wird das Rückspiel gegen Olympiakos Piräus am Dienstag zur Nagelprobe, bei der die Spannkraft wieder stimmen muss, um den Einzug ins Achtelfinale der Champions League nicht zu gefährden.

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