Union Berlin vor Freiburg-Spiel unter massivem Druck
Der 1. FC Union Berlin steht vor dem Bundesliga-Gastspiel beim SC Freiburg unter erheblichem Erfolgsdruck. Die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart konnte in den vergangenen zehn Spielen lediglich einen einzigen Sieg erringen. Diese schwache Bilanz belastet die Köpenicker enorm, zumal der Vorsprung auf den Relegationsplatz mittlerweile auf nur noch vier Punkte geschrumpft ist.
Personelle Probleme vor dem Auswärtsspiel
Die Situation wird durch personelle Ausfälle zusätzlich erschwert. Abwehrchef Leopold Querfeld ist aufgrund seiner fünften Gelben Karte gesperrt und kann im Breisgau nicht auflaufen. Auch Mittelfeldspieler Andras Schäfer fehlt nach seinem Platzverweis bei der 1:4-Heimniederlage gegen Werder Bremen am vergangenen Wochenende. Diese Abwesenheiten stellen Baumgart vor taktische Herausforderungen.
Eine positive Nachricht gibt es hingegen von Torhüter Frederik Rönnow. Der Stammkeeper musste das Training am Mittwoch zwar nach einem Umknicken vorzeitig beenden, doch eine Einsatzfähigkeit im Spiel gegen Freiburg scheint wahrscheinlich. Seine Präsenz wäre für die defensiv angeschlagene Mannschaft von großer Bedeutung.
Statistik als Hoffnungsträger für Union
Trotz der aktuellen Negativserie bietet die Statistik gegen den SC Freiburg einen Lichtblick für die Berliner. Union hat die letzten sechs direkten Duelle gegen die Breisgauer nicht verloren. Diese positive Bilanz könnte den Spielern zusätzlichen mentalen Rückhalt geben.
Allerdings steht dem ein beeindruckender Heimrekord der Freiburger gegenüber. Der SC ist in seinen eigenen Stadionmauern seit sage und schreibe 16 Pflichtspielen ungeschlagen geblieben. Diese Serie stellt eine gewaltige Hürde für die Gäste aus der Hauptstadt dar.
Das Spiel heute um 17:30 Uhr wird live bei DAZN übertragen. Für Union Berlin geht es um nichts Geringeres als den dringend benötigten Dreier, um den Abstand zu den Abstiegsrängen zu vergrößern und die Serie gegen Freiburg fortzusetzen.



