Union Berlin kontert Mario Baslers Frauenfußball-Kritik mit Clown-Emoji und Erfolgsgeschichte
Union Berlin nennt Basler Clown nach Frauenfußball-Kritik

Union Berlin kontert Mario Baslers Frauenfußball-Kritik mit Clown-Emoji und Erfolgsgeschichte

Der ehemalige Bayern-Star und TV-Experte Mario Basler hat erneut für Aufsehen gesorgt, indem er sich in seinem ARD-Podcast "Mario Basler – letzter Typ" abfällig über den Frauenfußball geäußert hat. Die Reaktion von Union Berlin ließ nicht lange auf sich warten und fiel sowohl kreativ als auch deutlich aus.

Ein sportlicher Konter zum Weltfrauentag

Zum internationalen Weltfrauentag am 8. März veröffentlichte der Berliner Bundesligist auf Instagram einen Ausschnitt aus Baslers Lästereien. Über das Gesicht des 57-jährigen Ex-Profis legten die Köpenicker ein Clowns-Emoji und kommentierten den Post mit den Worten: "Manche Clowns sollten lieber still bleiben. Heute ist internationaler Weltfrauentag – und Unioner feiern nicht nur an diesem Tag all unsere Frauen und Mädels." Begleitet wurde die Botschaft von einem Video, das Traumtore, starke Grätschen und die pure Leidenschaft der Union-Frauen zeigt.

Baslers umstrittene Aussagen im Podcast

Bereits vor 13 Jahren sorgte Mario Basler mit seiner Aussage "Fußball ist nichts für Frauen" für Empörung. Im aktuellen Podcast mit Sportjournalistin Katharina Reckers wiederholte er seine ablehnende Haltung: "Da hat sich nichts geändert. Das hat mit Fußball nichts zu tun. Alleine wenn sie rennen, wenn sie schießen, wenn sie grätschen. Wann siehst du mal eine Grätsche bei einer Dame? Ich bleibe dabei: Es ist kein Frauensport!" Moderatorin Reckers griff daraufhin ein und mahnte: "Vielleicht ist das nicht der richtige Weg. Du siehst es als Ehrlichkeit, aber vielleicht wäre es der richtige Moment, einmal die Fresse zu halten."

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Union Berlin als Vorreiter im Frauenfußball

Während Basler den Frauenfußball weiterhin kritisiert, treibt Union Berlin die Professionalisierung der Sportart konsequent voran. Vor zwei Jahren eröffnete der Verein für 25 Millionen Euro das Trainingszentrum Oberspree, das speziell für Frauen- und Jugendmannschaften konzipiert wurde. Alle Spielerinnen wurden mit Profiverträgen ausgestattet, was sich bereits auszahlt: Nach zwei Aufstiegen in Folge spielen die Köpenickerinnen ihre erste Saison in der Bundesliga und belegen aktuell Platz 9. Bereits in der 2. Liga sorgten sie für einen Zuschauerrekord, als 14.047 Fans den Sieg gegen Ingolstadt im Stadion An der Alten Försterei feierten.

Die deutliche Antwort aus Köpenick zeigt, dass der Frauenfußball bei Union Berlin nicht nur akzeptiert, sondern aktiv gefördert und gefeiert wird. Während Basler mit seiner Solo-Tour "Basler ballert" um Aufmerksamkeit ringt, schreiben die Union-Frauen an einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte, die von wachsender Begeisterung und professionellen Strukturen geprägt ist.

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