Trainings-Schock bei Union Berlin: Torwart Rönnow verletzt sich schwer
Ein schlimmer Moment überschattete das Mittwochstraining von Union Berlin. Stammtorhüter Frederik Rönnow (33) musste die Einheit vorzeitig beenden, nachdem er sich bei einer Übung verletzt hatte. Der dänische Nationalspieler kam unglücklich auf und blieb anschließend auf dem Platz liegen, wo er sofort von den Mannschaftsärzten behandelt wurde.
Besorgniserregender Anblick für die Köpenicker
Nach der Erstversorgung humpelte Rönnow sichtlich gezeichnet in Begleitung des medizinischen Personals in die Kabine. Beobachter berichteten, dass er dabei wiederholt auf seinen rechten Fuß zeigte, was auf eine ernsthafte Verletzung hindeuten könnte. Für Union Berlin kommt dieser Rückschlag zur denkbar ungünstigsten Zeit, denn die Mannschaft steckt in einer tiefen Formkrise.
Die Eisernen konnten in den letzten zehn Spielen nur einen einzigen Sieg einfahren und befinden sich im Abstiegskampf der Bundesliga. Rönnow war in dieser schwierigen Phase eine der wenigen Konstanten – der Torwart stand in allen Ligaspielen zwischen den Pfosten und galt als wichtiger Leistungsträger.
Ungewisse Zukunft und personelle Engpässe
Ob Rönnow am Sonntag beim Auswärtsspiel in Freiburg (17.30 Uhr) einsatzfähig sein wird, ist völlig unklar. Sollte er ausfallen, würde voraussichtlich Matheo Raab (27) ins Tor rücken. Der Ersatztorwart kam in dieser Saison bisher nur einmal zum Einsatz – und das liegt bereits sieben Monate zurück, als Union Berlin in der ersten DFB-Pokalrunde gegen Gütersloh mit 5:0 gewann.
Die Personalprobleme bei Union Berlin verschärfen sich weiter. Trainer Steffen Baumgart (54) muss in der Verteidigung bereits auf den gelbgesperrten Leopold Querfeld (22) verzichten. Die mögliche Abwesenheit von Rönnow würde die ohnehin angespannte Situation in der Abwehr zusätzlich belasten und die Abstimmung zwischen Tor und Verteidigung erschweren.
Seit seinem Wechsel im Jahr 2022 hat sich Rönnow als unumstrittene Nummer eins bei Union Berlin etabliert. Seine Verletzung trifft den Verein in einer Phase, in der jede einzelne Spielerpersönlichkeit von enormer Bedeutung ist. Die medizinische Abteilung wird in den kommenden Stunden genau untersuchen müssen, wie schwer die Verletzung tatsächlich ist und wann mit einer Rückkehr des Torwarts gerechnet werden kann.



