Erleichterung bei Union Berlin: Matheo Raab mit Bänderriss statt Handbruch
Bei Union Berlin gibt es positive Neuigkeiten zum Gesundheitszustand von Torwart Matheo Raab. Der 27-Jährige, der sich in seinem ersten Bundesligaspiel für die Eisernen am 15. März in Freiburg eine schwere Handverletzung zuzog, hat entgegen erster Befürchtungen keinen Handbruch erlitten. Stattdessen handelt es sich nach Informationen der BILD um einen Bänderriss. Diese Diagnose bedeutet eine deutlich kürzere Ausfallzeit für den Ersatzkeeper, der in jenem denkwürdigen Spiel trotz seiner Verletzung den 1:0-Sieg sicherte, da Union keine weiteren Wechselmöglichkeiten mehr hatte.
Verein hielt sich mit Details zurück – Spekulationen um Handbruch
Nach dem Spiel hatte der Verein am 16. März lediglich eine Handverletzung gemeldet und mitgeteilt, dass man in den kommenden Wochen auf Raab verzichten müsse. Details wurden nicht genannt, was zu Spekulationen über einen möglichen Handbruch führte. In der Folge war es ruhig um den Torwart geworden. Bei öffentlichen Trainingseinheiten war er nicht zu sehen, und es hieß, er würde individuell arbeiten. Erst in dieser Woche wurde Raab wieder in der Alten Försterei gesichtet – mit einer Manschette an der rechten Hand, was nun die neue Diagnose bestätigt.
Comeback in dieser Saison dennoch knapp bemessen
Obwohl die Ausfallzeit durch den Bänderriss kürzer ausfällt als zunächst angenommen, bleibt ein Comeback in dieser Spielzeit äußerst knapp. Raab könnte erst wenige Wochen vor dem letzten Spieltag am 16. Mai im Heimspiel gegen Augsburg wieder vollständig hergestellt sein. Damit steht sein Einsatz in den verbleibenden Partien der laufenden Saison noch in den Sternen. Für Union Berlin ist die Nachricht dennoch ein kleiner Lichtblick, da ein Handbruch eine deutlich längere Pause bedeutet hätte und den Torwart möglicherweise sogar bis in die Vorbereitung der nächsten Saison außer Gefecht gesetzt hätte.
Die genaue Dauer der Rehabilitation wird nun vom medizinischen Team des Clubs überwacht, um Raab optimal auf sein Return vorzubereiten. Fans und Verein hoffen, dass der Torwart, der sich in Freiburg bereits als Held erwiesen hat, bald wieder zwischen den Pfosten stehen kann.



