Union Berlin: Kein Dubai-Urlaub wegen Nahost-Krise - Stars weichen auf Europa aus
Union-Stars weichen wegen Nahost-Krise auf Europa-Urlaub aus

Union Berlin: Kein Dubai-Urlaub wegen Nahost-Krise - Stars weichen auf Europa aus

Die Länderspielpause im Fußball ist traditionell die Zeit für Sonne, Strand und Luxus in exotischen Ferienzielen. Für viele Profis stand dabei Dubai ganz oben auf der Wunschliste. Doch in dieser Saison ist alles anders. Wegen des Krieges der USA gegen den Iran und der daraus resultierenden angespannten Lage im Nahen Osten haben die Spieler von Union Berlin ihre Pläne komplett umgeworfen.

Sicherheit vor Luxus: Europäische Ziele im Fokus

Die Nicht-Nationalspieler der Berliner setzen konsequent auf sichere Destinationen innerhalb Europas. Leopold Querfeld, der 22-jährige Verteidiger, genoss entspannte Tage in London gemeinsam mit seiner Freundin Hannah Szladits, die selbst als Hockeyspielerin aktiv ist. Anschließend reiste das Paar weiter nach Wien, wo bei Querfelds Großmutter ein traditionelles Steak mit Ei auf sie wartete - reine Familienzeit also.

Auch Stürmer Oliver Burke (28) entschied sich mit seiner Ehefrau Megan McKenna (33) für die britische Hauptstadt. Die beiden nutzten die Zeit für ausgiebiges Sightseeing in der Metropole an der Themse. Verteidiger Diogo Leite (27) zeigte seinem Teamkollegen Woo-yeong Jeong (26) seine portugiesische Heimat, inklusive eines Besuchs der berühmten Ponte Dom Luís I in Porto. Das junge Talent Andrik Markgraf (19) zog es dagegen in die Modemetropole Mailand.

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Bodenständiger Baumgart: Wintergrillen mit TV-Star-Koch

Besonders bodenständig zeigte sich Trainer Steffen Baumgart (54). Statt einer luxuriösen Fernreise unternahm er mit seiner Ehefrau Katja lediglich einen Kurztrip nach Schladming in Österreich. Das absolute Highlight: Ein Wintergrillen auf der Schafalm mitten im Skigebiet, angeleitet von keinem Geringeren als TV-Star-Koch Johann Lafer (68). Ein uriges Erlebnis fernab des Fußballtrubels.

Nationalspieler mit Jetlag-Problemen

Während die Nicht-Nationalspieler von den europäischen Zielen profitieren und sich Jetlag-Chaos erspart bleibt, sieht die Situation für die international eingesetzten Profis deutlich schwieriger aus. Neu-Tunesien-Auswahlspieler Rani Khedira (32) stand noch in der Nacht auf Mittwoch im Testspiel gegen Kanada (0:0) auf dem Platz und muss nun den langen Rückflug aus Nordamerika antreten.

Viel Zeit zur Erholung vor dem wichtigen Spiel gegen St. Pauli am Sonntag (15.30 Uhr, DAZN) bleibt da nicht. Auch die anderen Nationalspieler kehren erst nach und nach zum Training zurück. Immerhin konnten die U21-Nationalspieler Livan Burcu (21/Türkei) und Tom Rothe (21/Deutschland) bereits teilintegriert wieder einsteigen. Für Rothe gab es nach der Rückkehr sogar noch Extraschichten mit speziellem Kopfballtraining unter den wachsamen Augen von Trainer Baumgart.

Die politischen Spannungen im Nahen Osten zeigen somit direkte Auswirkungen auf den Profifußball - und zwingen sogar gut verdienende Stars zu ungewohnten Anpassungen ihrer Urlaubsgewohnheiten. Statt Wüstensonne und Luxushotels heißt es nun Sightseeing in europäischen Metropolen und bodenständige Familienzeit.

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