Uno-Duell bei Bayern München: Bischof und Pavlovic streiten um die Kartenspiel-Krone
Früher war Schafkopf die Leidenschaft der Bayern-Stars wie Thomas Müller, Philipp Lahm und Mats Hummels. Heute hat bei den jungen Spielern des deutschen Rekordmeisters das Kartenspiel Uno die Oberhand gewonnen. Vor allem die Talente Tom Bischof (20), Aleksandar Pavlovic (21) und Lennart Karl (18) sind begeisterte Uno-Spieler.
Bischofs selbstbewusste Ansage auf der Pressekonferenz
Am Dienstagnachmittag, vor dem Bergamo-Rückspiel in der Allianz Arena, nutzte Tom Bischof die Pressekonferenz für eine klare Botschaft. „Im Uno bin ich ganz klar der Beste! Da lass‘ ich nicht mit mir sprechen“, erklärte der 20-Jährige selbstbewusst. Der junge Mittelfeldspieler, der im vergangenen Sommer von der TSG Hoffenheim zum FC Bayern wechselte, zeigte sich überzeugt von seinen Fähigkeiten am Kartentisch.
Pavlovic kontert mit lautstarkem Widerspruch
Doch sein Teamkollege Aleksandar Pavlovic sah das ganz anders. Als Bischof den Pressekonferenz-Raum an der Säbener Straße verließ und in die Spielerkantine kam, rief ihm Pavlovic gut hörbar für alle Anwesenden zu: „Warum sagst Du, dass Du beim Uno der Beste bist?“ Die Szene sorgte für einen großen Lacher und zeigte die lockere Atmosphäre unter den jungen Bayern-Spielern.
Das Kumpel-Trio und ihre Uno-Runden
Die Sportjournalistin Lisa Tellers, unter anderem DAZN-Moderatorin, zeigte auf Instagram eine Aufnahme der drei Spieler bei einer Uno-Runde im Münchner In-Laden „Wagners Juicery“ in der Fraunhoferstraße an der Isar. Bischof beschreibt die Dynamik im Trio: „Bei Pavlo und mir hat es bei der Klub-WM direkt so ein bisschen gefunkt. Wir sind da miteinander gut ausgekommen. Mit Lenny war anfangs noch weniger Kontakt. Jetzt sind wir alle drei wilde Jungs“.
Der 20-Jährige fügt hinzu: „Wir haben viel dummes Zeug im Kopf, machen die Späße und ich glaube, das passt auch auf dem Platz. Und es gefällt auch allen Jungs hier, wie wir unsere Späße machen und jeden mit einbeziehen“.
Bischofs Ambitionen gehen über Uno hinaus
Neben dem Kartenspiel hat Tom Bischof noch ein weiteres Ziel vor Augen: einen Platz im WM-Kader für die Weltmeisterschaft im Sommer (11. Juni bis 19. Juli). Der Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft, der bereits ein A-Länderspiel bestritten hat, äußerte sich zu seinem Kontakt mit Bundestrainer Julian Nagelsmann: „Ich bin natürlich mit ihm im Austausch – nicht nur vor der WM oder wegen der Nominierung. Aber ich lasse mich auch überraschen. Ich muss auf Donnerstag warten. Ich bin selber gespannt“.
Das Mittelfeld-Juwel hofft weiterhin auf eine Nominierung für den A-Kader am Donnerstag und anschließend für die Weltmeisterschaft. Bei einem Training am Dienstag war Bischof mit Tape am linken Bein zu sehen, um sein Knie etwas zu stabilisieren.
Die lockere Uno-Rivalität zwischen Bischof und Pavlovic zeigt, wie wichtig Teamgeist und Spaß auch abseits des Platzes für die jungen Bayern-Talente sind. Während die Diskussion über den besten Uno-Spieler weitergeht, bleibt die Frage, wer am Ende tatsächlich die meisten Siege einfährt.



