Madrid – Die Königlichen versinken im Chaos! Am Donnerstag berichtete die spanische Zeitung „Marca“, dass Real Madrids Vize-Kapitän Fede Valverde (27) wegen eines Schädel-Hirn-Traumas ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Demnach soll der Auslöser eine körperliche Auseinandersetzung zwischen Valverde und seinem Team-Kollegen Aurélien Tchouaméni (26) sein. Inzwischen hat sich der Klub selbst dazu geäußert und ein Disziplinarverfahren gegen das Mittelfeld-Duo eingeleitet. Nun hat auch Valverde in den sozialen Medien erstmals dazu Stellung bezogen.
Valverde bestreitet Prügelei mit Tchouaméni
Auf seinem Instagram-Profil (21,4 Millionen Follower) schreibt er: „Gestern hatte ich im Training einen Zwischenfall mit einem Teamkollegen, bei dem die Erschöpfung durch den Wettkampf und die Frustration alles noch verschlimmerten. Heute hatten wir wieder eine Meinungsverschiedenheit. Während des Streits stieß ich mir versehentlich den Kopf an einem Tisch und zog mir dabei eine kleine Schnittwunde an der Stirn zu, die einen Routinebesuch im Krankenhaus erforderlich machte.“
Außerdem stellt Valverde klar: „Mein Partner hat mich zu keinem Zeitpunkt geschlagen und ich habe ihn auch nicht geschlagen. Ich verstehe zwar, dass es für Sie leichter zu glauben ist, dass wir uns geprügelt haben oder dass es Absicht war, aber das ist nicht passiert.“
Valverde verpasst Clásico am Sonntag gegen Barcelona
Wie Real bekannt gab, wird Valverde wegen der Kopf-Verletzung 10 bis 14 Tage ausfallen. Heißt: Er wird den Clásico am kommenden Sonntag (21 Uhr) gegen Barça verpassen. Doch welche Strafe Real gegen das Duo verhängen wird, ist noch unklar. In der offiziellen Klub-Mitteilung heißt es nur: „Der Verein wird zu gegebener Zeit über die Entscheidungen in beiden Fällen informieren, sobald die entsprechenden internen Verfahren abgeschlossen sind.“ Laut der „Marca“ wurde der Kabinen-Zoff intern als „der schwerwiegendste, den es je bei Real gegeben hat“ bezeichnet.
Entschuldigung bei Real-Fans
In seinem ausführlichen Statement entschuldigt sich Valverde bei den Real-Fans: „Es tut mir wirklich leid, denn diese Situation schmerzt mich, dieser Moment, den wir gerade durchmachen. Real Madrid ist einer der wichtigsten Dinge in meinem Leben, und ich kann dem Verein nicht gleichgültig gegenüberstehen.“
Dabei wehrt sich der Uruguayer mit deutlichen Worten gegen den Medienbericht: „Das Ergebnis ist eine Anhäufung von Dingen, die in einem sinnlosen Streit gipfeln, der meinem Ruf schadet und die Möglichkeit eröffnet, dass ein Vorfall erfunden, verleumdet und ausgeschmückt wird.“
Und: Valverde schießt gegen den Maulwurf, der die Geschichte wohl an die Öffentlichkeit gebracht hat: „In einer normalen Umkleidekabine kommen solche Dinge vor und werden intern geklärt, ohne an die Öffentlichkeit zu gelangen. Offensichtlich steckt jemand dahinter, der die Geschichte schnell verbreitet, und in einer titellosen Saison, in der Real Madrid ständig unter Beobachtung steht, wird alles übertrieben dargestellt.“



