Vertragsklausel verhindert Fürth-Einsatz: Paul Will darf nicht gegen Ex-Klub Darmstadt spielen
Vertragsklausel: Fürths Will darf nicht gegen Ex-Klub Darmstadt

Vertragliche Vereinbarung hält Fürths Schlüsselspieler am Sonntag auf der Bank

Die SpVgg Greuther Fürth muss im entscheidenden Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den Aufstiegsaspiranten Darmstadt 98 auf einen ihrer wichtigsten Spieler verzichten. Mittelfeldspieler Paul Will (27) wird aufgrund einer speziellen Klausel im Leihvertrag nicht gegen seinen ehemaligen Verein antreten dürfen.

Leihvereinbarung mit spezieller Bedingung

Wie der Verein jetzt offiziell bestätigte, sieht die Vereinbarung zwischen beiden Klubs beim Wechsel von Will im Winter vor, dass der Mittelfeldspieler nicht gegen Darmstadt spielen darf. Der 27-Jährige war im Januar bis Saisonende auf Leihbasis in den Ronhof gewechselt.

Trainer Heiko Vogel (50) erklärte dazu: „Wir hätten darauf pochen können, auf diese Klausel zu verzichten. Aber dann wäre Paul Will überall, nur nicht bei uns. Seine bisherigen Spiele haben ganz klar gezeigt, warum wir diese Vereinbarung eingehen mussten.“

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Statistischer Beweis für Wills Bedeutung

Die Bedeutung des Mittelfeldspielers für die Kleeblätter wird durch beeindruckende Zahlen untermauert. Seit Wills Ankunft konnte der Gegentorschnitt von 2,7 in der Vorrunde auf nur noch 1,3 in der bisherigen Rückrunde gesenkt werden. Zwar hat Fürth mit 61 Gegentoren weiterhin die schlechteste Defensive der Liga, doch die Verbesserung ist deutlich spürbar.

Trainer Vogel vor schwieriger Ersatzfrage

Die entscheidende Frage lautet nun: Wer kann den rothaarigen Mittelfeldabräumer ersetzen? Vogel dazu: „Ich lasse mir die Entscheidung noch offen. Es ist de facto so, dass sich die Statik unseres Spiels verändert. In unserem Kader ist er mit dem, was er bietet, einzigartig. Ich habe aber andere Spieler mit anderen Facetten, und jetzt gilt es abzuwägen, was besser zum Spiel gegen Darmstadt passt.“

Der Trainer betonte, dass die Klausel von Anfang an klar kommuniziert worden sei und sogar ein möglicher Grund für ein Scheitern der Verpflichtung hätte sein können. Fürth musste somit in den sauren Apfel beißen und kann im wichtigen Heimspiel nicht auf ihren defensiven Stabilitätsanker zurückgreifen.

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