Leverkusen – Manchmal müssen die Konkurrenten mitspielen – oder besser: unentschieden spielen. Der Last-Minute-Ausgleich des VfB Stuttgart bei der TSG Hoffenheim elektrisierte Bayers Profis richtig. Allen war klar: Ein Sieg gegen Leipzig beschert Platz 4 – Leverkusen siegt nach bester Saisonleistung 4:1.
Hjulmand nutzt das Wunschresultat zur Motivation
Trainer Kasper Hjulmand (54) nutzte das Wunschresultat aus Bayer-Sicht, um seine Spieler noch mal zu motivieren. Hjulmand: „Natürlich gibt es einen Push, wenn ich eine Stunde vor dem Anpfiff in der Kabine ‚3:3 in Hoffenheim – mit einem Sieg sind wir da!‘ sage.“ Leverkusens Sport-Boss Simon Rolfes (44) beschreibt die Stimmung so: „Es war sogar eher ruhig in der Kabine. Aber das muss ja nicht immer schlimm sein. Es war auf jeden Fall diese Spannung vor dem Spiel zu spüren. Wir wussten natürlich, dass wir eine Top-Mannschaft als Gegner hatten und wir eine Top-Leistung abliefern mussten – und das haben wir in allen Bereichen gemacht.“
Führungsspieler sprechen die Situation an
Die Führungsspieler wie Alejandro Grimaldo (30) und Robert Andrich (31) sprachen die Situation ebenfalls in der Kabine an. Dreifachtorschütze Patrik Schick (30): „Wir haben das natürlich vor dem Spiel gesehen. Wir sind dann ins Spiel gegangen und wussten, dass wir eine große Chance haben. Zum Glück haben wir die genutzt.“ Der erneut sehr starke Montrell Culbreath (18): „Die Energie war sehr gut.“ Ibrahim Maza (20): „Man hat unseren großen Willen gesehen, dass wir eine Mannschaft sind und wie sehr es jeder bei uns will, in der Champions League zu spielen.“
Rolfes: „Wir jagen weiter“
Wie schätzt Rolfes die Lage im Rennen um die Champions League ein? „Wir jagen weiter, an der Situation hat sich nichts geändert. Das war ein Sieg, wir brauchen zwei weitere. Wir haben nichts erreicht. Das war nur ein Schritt von dreien“, meint Leverkusens Manager mit Blick auf die beiden letzten Bundesliga-Duelle in Stuttgart (9.5.) und gegen den HSV (16.5.).



