VfB-Stuttgart-Boss Alexander Wehrle hat im SPORT1 Doppelpass Klartext zur Zukunft von Angelo Stiller gesprochen. Der 46-Jährige stellte klar, dass es keinerlei konkrete Angebote für den Mittelfeldspieler gebe und der Verein keinesfalls gewillt sei, ihn abzugeben.
Wehrle: Keine Kontaktaufnahme durch Interessenten
„Seit ich Angelo Stiller kenne, lese ich da alle paar Wochen etwas. Fakt ist, mich persönlich hat noch keiner angerufen. Und ich habe auch nie etwas Schriftliches zugeschickt bekommen“, sagte Wehrle zu den immer wieder aufkommenden Gerüchten um Stiller. Der Mittelfeldspieler sei für den VfB ein ganz wichtiger Spieler. „Wir haben überhaupt gar keine Lust darauf, uns damit auseinanderzusetzen, Angelo Stiller abzugeben“, betonte der Vorstandsvorsitzende.
Vertrag bis 2028 – Interesse von Juventus?
Der Vertrag des Nationalspielers läuft noch bis 2028. Zuletzt war über konkretes Interesse von Juventus Turin berichtet worden. Wehrle äußerte sich nicht direkt zu dem italienischen Klub, machte aber deutlich, dass man Stiller halten wolle.
Wehrle über Stillers WM-Chancen
Im Hinblick auf die anstehende Weltmeisterschaft sagte Wehrle: „Er hat es schon verdient, dabei zu sein. Damit man für alle Eventualitäten abgedeckt ist. Aber am Ende muss das der Bundestrainer entscheiden.“ Der VfB-Boss fügte hinzu: „Zum bestmöglichen Kader gehören die Stuttgarter dazu.“
Stiller, der im Sommer 2023 von der TSG Hoffenheim zum VfB wechselte, hat sich in Stuttgart zu einem Leistungsträger entwickelt und debütierte 2024 in der deutschen Nationalmannschaft. Seine starken Leistungen weckten Begehrlichkeiten, doch der VfB zeigt sich entschlossen, den Mittelfeldspieler langfristig zu binden.



