VfB Stuttgart verliert Europa-League-Hinspiel gegen Porto - Viertelfinale in weiter Ferne
VfB Stuttgart verliert Europa-League-Hinspiel gegen Porto

Vogelwilde Minuten kosten VfB Stuttgart den Sieg gegen Porto

Nach einem turbulenten Spielverlauf hat der VfB Stuttgart das Achtelfinal-Hinspiel in der Europa League gegen den FC Porto mit 1:2 verloren. Damit rückt der erste Einzug in ein Europacup-Viertelfinale seit 28 Jahren in weite Ferne für die Schwaben.

Frühe Rückschläge setzen Stuttgart unter Druck

Vor 60.000 Zuschauern im heimischen Stadion startete der VfB Stuttgart zwar mit Elan in die Begegnung, doch echte Torchancen blieben in den ersten Minuten aus. Nach etwa einer Viertelstunde ließ die Intensität der Stuttgarter spürbar nach – eine Schwäche, die der FC Porto sofort ausnutzte.

William Gomes traf in der 20. Minute zunächst nur die Latte, doch Sekunden später erzielte Terem Moffi das Führungstor für die Portugiesen. Die Defensive des VfB wirkte bei diesem Treffer unorganisiert und überfordert. Nur wenige Minuten später erhöhte Rodrigo Mora auf 2:0 und bestrafte damit die vogelwilden und chaotischen Auftritte der Schwaben in dieser Phase.

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Undavs Treffer bringt Hoffnung, reicht aber nicht

Erst Nationalstürmer Deniz Undav befreite sein Team mit einem starken Treffer in der 40. Minute aus der Lethargie und sorgte für die 1:2-Anschlussmarke. In der zweiten Halbzeit versuchte der VfB Stuttgart mit aller Kraft, den Ausgleich zu erzielen, doch der FC Porto blieb standhaft und war bei Kontern stets gefährlich.

Ein vermeintlicher Ausgleichstreffer von Angelo Stiller in der 70. Minute wurde aufgrund einer vorherigen Abseitsposition nicht anerkannt. Damit blieb es beim knappen 2:1-Sieg der Portugiesen, die als 30-facher Meister ihres Landes ihre internationale Erfahrung eindrucksvoll unter Beweis stellten.

Hoeneß erkennt starken Gegner an

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß hatte bereits vor der Partie den außergewöhnlich starken Gegner gewürdigt: "Das ist in einem Achtelfinale schon ein außergewöhnlich starker Gegner", sagte Hoeneß. "Es ist eine Mannschaft, die für mich auch im Achtelfinale der Champions League stehen könnte. Da ist Hochleistung gefordert."

Die Prognose des Trainers bestätigte sich im Spielverlauf, als der FC Porto seine Qualität insbesondere in den entscheidenden Momenten unter Beweis stellte. Für den VfB Stuttgart, der erstmals in einem Pflichtspiel auf Porto traf, war die internationale Erfahrung des Gegners am Ende ein entscheidender Faktor.

Rückspiel in Porto als große Herausforderung

Das Rückspiel in Porto steht bereits in der kommenden Woche auf dem Programm und stellt den Viertel der Bundesliga vor eine enorme Herausforderung. Um das Achtelfinale noch zu drehen, benötigen die Schwaben im Estadio do Dragão einen Sieg mit mindestens zwei Toren Differenz.

Die Niederlage im Hinspiel bedeutet einen herben Rückschlag für die Europapokalambitionen des VfB Stuttgart, der in dieser Saison bereits als DFB-Pokalsieger überzeugen konnte. Ob die Mannschaft im Rückspiel die notwendige Reaktion zeigen kann, bleibt abzuwarten.

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