VfL Bochum: Kassenwart Thiede verrät, wie Trainer Rösler der Geldstrafe entgeht
VfL Bochum: So entgeht Rösler der Geldstrafe

VfL Bochum: Kassenwart klärt über kreative Strafenlösung auf

Ohne Konsequenzen bleibt auch ein Trainer nicht! VfL Bochums Coach Uwe Rösler (57) sah im Auswärtsspiel in Münster (1:1) die Gelbe Karte und müsste eigentlich 250 Euro in die Mannschaftskasse zahlen. Nach anfänglicher Weigerung auf der Pressekonferenz hat sich der Trainer nun mit Kassenwart Niclas Thiede (26) auf eine alternative Lösung geeinigt.

Gemeinsames Essen statt Geldstrafe

Thiede bestätigte im Gespräch: „Er ist auf mich zugekommen und hat seine Bereitschaft signalisiert, die Strafe zu bezahlen. Wir haben uns aber auf etwas anderes verständigt, mit dem alle leben können.“ Konkret bedeutet das: „Es wird keine Geldstrafe geben. Vermutlich wird es auf ein gemeinsames Essen nach einem Training hinauslaufen.“

Interessanterweise hatte Rösler bereits in dieser Saison einmal Currywurst in die Kabine bestellt – eine ähnliche Geste könnte nun wieder anstehen. Für den Ex-Düsseldorfer Trainer kommt diese Lösung günstiger: Bei einer Roten Karte wäre laut Thiede eher ein Restaurantbesuch fällig geworden.

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Das interne Strafensystem des VfL Bochum

Der Kassenwart erläuterte das ausgeklügelte System: „Wenn du eine Rote Karte wegen Meckerns oder Unsportlichkeit bekommst, kann das richtig teuer werden. Das gilt auch für Verspätungen. Da fällt aber relativ wenig an.“ Thiede betonte, dass Strafen fast immer gezahlt werden müssen – nur in absoluten Ausnahmefällen werde ein Auge zugedrückt.

„Es wird fast alles ausdiskutiert. In den seltensten Fällen mit Erfolg“, so Thiede weiter. „Es gibt Verwarnungen in der Nachspielzeit, die man bekommen muss. Da bin ich der letzte, der das anprangert. Wenn das allerdings schon in der Frühphase passiert, muss man gute Argumente haben.“

Strafenkönig und persönliche Erfahrungen

Was mit den Strafgeldern geschieht, muss noch final besprochen werden. Ein ehemaliger Spitzenreiter ist jedoch nicht mehr im Team: Nach Informationen war Michael Obafemi (25) der „Strafen-König“, dessen Leihe im Winter aufgelöst wurde.

Und der Kassenwart selbst? Thiede gestand: „Ich musste auch schon ein, zwei Mal zahlen. Das war ein bisschen teurer. Da bin ich zu spät zum Physio gekommen. Sonst halte ich mich da bedeckter.“ Diese Offenheit zeigt, dass das System für alle Teammitglieder gleichermaßen gilt.

Die kreative Lösung für Trainer Rösler demonstriert, wie der VfL Bochum Teamgeist über starre Regeln stellt, während das transparente Strafensystem für Fairness und Disziplin im gesamten Verein sorgt.

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