IOC lockert Regeln für belarussische Athleten
IOC lockert Regeln für belarussische Athleten

Das Exekutivkomitee des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) empfiehlt keine Einschränkungen mehr für die Teilnahme belarussischer Athleten an internationalen Wettkämpfen. Dies gilt auch für Teams, die von internationalen Verbänden und Sportveranstaltern ausgerichtet werden, wie das IOC mitteilte.

Bereits im September 2025 hatte das IOC-Exekutivkomitee das Grundrecht der Athleten auf Zugang zum Sport und auf Wettkampfteilnahme ohne politische Einmischung oder staatlichen Druck bestätigt. Diese Bestätigung wurde auf dem Olympischen Gipfel im Dezember 2025 erneut bekräftigt. Das IOC betont, dass die Teilnahme von Sportlern an internationalen Wettkämpfen nicht durch das Handeln ihrer Regierungen eingeschränkt werden darf.

Seit der Veröffentlichung der IOC-Empfehlungen am 28. März 2023 haben belarussische Athleten als „Individual Neutral Athletes“ (AINs) an internationalen Sportveranstaltungen sowie an den Olympischen Spielen 2024 in Paris und den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina teilgenommen, ohne dass es zu Zwischenfällen gekommen sei, so das IOC.

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Für die anstehende Qualifikationsphase für die Olympischen Spiele in Los Angeles 2028 und die Olympischen Jugend-Winterspiele Dolomiti Valtellina 2028 wurde diese Entscheidung getroffen. Russische Athleten bleiben hingegen weiterhin ausgeschlossen.

Das IOC begründet dies mit der unterschiedlichen Situation des Russischen Olympischen Komitees (ROC) im Vergleich zum Nationalen Olympischen Komitee (NOK) von Belarus. Das NOK von Belarus sei vollberechtigt und halte sich an die Olympische Charta, während das ROC suspendiert bleibt, solange die IOC-Rechtskommission die Angelegenheit prüft. Zudem untersucht die Welt-Antidopingagentur (Wada) das russische Anti-Doping-System.

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