Neuer FC-Trainer Wagner: Druck von den Spielern nehmen ist oberstes Ziel
Wagner als Kwasniok-Nachfolger: Druck von FC-Spielern nehmen

Wagner übernimmt beim 1. FC Köln: Mission Klassenerhalt mit optimistischem Blick

In seinem ersten offiziellen Statement als neuer Trainer des 1. FC Köln hat sich René Wagner zuversichtlich über die schwierige Aufgabe des Klassenerhalts geäußert. Der 37-Jährige, der bisher als Co-Trainer von Lukas Kwasniok tätig war, übernimmt die Profimannschaft in einer kritischen Phase der Saison.

Druck von den Schultern der Spieler nehmen

„Ich kann besser arbeiten, wenn ich organisiert bin und mir nicht viele Gedanken über das mache, was außerhalb passiert“, erklärte Wagner im Anschluss an das Mannschaftstraining am Dienstagmittag. „Aber natürlich ist es an uns, den Druck von den Spielern weitestgehend zu lösen“, fügte der Interimstrainer hinzu, der damit sein primäres Ziel klar definierte.

Der bisherige Co-Trainer blickt trotz der angespannten Tabellensituation mit Vorfreude auf die kommenden Wochen. „Ich kenne die Stadt, war zweimal im Verein, und von daher macht es mich auch irgendwo stolz“, sagte Wagner. „Am Ende geht es aber darum, eine Aufgabe zu erfüllen“, betonte er mit Blick auf den drohenden Abstieg.

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Schwierige Ausgangslage für den FC

Die Situation beim 1. FC Köln ist mehr als prekär:

  • Nur zwei Siege aus den vergangenen 18 Bundesliga-Partien
  • Lediglich zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz
  • Ein verheißungsvoller Saisonstart ist längst verpufft

Sportchef Thomas Kessler ließ durchblicken, dass Wagner durchaus zur Dauerlösung beim FC werden könnte. Wie lange der 37-Jährige das Team jedoch interimsweise führen wird, steht noch nicht fest und bleibt vorerst offen.

Worte des Respekts für Vorgänger Kwasniok

Obwohl Wagner zum entlassenen Kwasniok noch keinen Kontakt hatte, fand er warme Worte für seinen Vorgänger: „Lukas war ein Trainer, der unfassbar inhaltlich gearbeitet hat, jemand, der Fußball jeden Tag, jede Sekunde, jede Millisekunde einfach auch gelebt hat“, würdigte er.

Diese Arbeitsweise will sich Wagner in seiner neuen Hauptverantwortung zum Vorbild nehmen. Gleichzeitig betonte er: „Jeder Trainer, jeder Mensch, jeder Staff immer irgendwo kleine Dinge, die verbessert werden können“ – eine Aussage, die auf mögliche Veränderungen unter seiner Führung hindeutet.

Erfahrungsaustausch mit Baumgart

Bereits im Vorfeld seiner neuen Aufgabe stand Wagner mit seinem einstigen Chef Steffen Baumgart im Austausch. „Er hat mir gesagt, dass ich bei mir bleiben soll und die neue Rolle ein paar andere Themengebiete aufmachen wird“, verriet der Interimstrainer über das Gespräch mit dem ehemaligen FC-Coach.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob es Wagner gelingt, nicht nur den Druck von seinen Spielern zu nehmen, sondern auch die sportliche Wende beim 1. FC Köln einzuleiten. Die Mission Klassenerhalt bleibt das übergeordnete Ziel, das den gesamten Verein in Atem hält.

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