Kölns Trainer René Wagner hat nach dem 1:2 gegen Bayer Leverkusen die Kritik von Kasper Hjulmand am Zustand des Rasens im Kölner Stadion deutlich zurückgewiesen. Der dänische Coach hatte in seiner Analyse nach dem Derby nicht nur die fehlende Energie und Intensität seiner Mannschaft bemängelt, sondern auch von einem „Platz ohne Wasser“ gesprochen, der die Leistung beeinflusst habe. Wagner reagierte umgehend und widersprach dieser Darstellung auf Englisch.
Wagner stellt klar: Keine Absicht
„Wenn du sagst, dass der Platz nicht nass war, dann stimmt das nicht. Wir haben das nicht absichtlich gemacht. Falls das so rübergekommen sein sollte, entschuldigen wir uns, aber das war nicht der Fall. Ich möchte sicherstellen, dass das nicht so stehen bleibt und daher möchte ich auf Englisch klarstellen: Wir haben das nicht gemacht. Ich finde nicht, dass es fair ist, das so zu sagen“, sagte der Trainer der Kölner.
Hjulmand bleibt bei seiner Einschätzung
Hjulmand, der als Däne überwiegend Deutsch spricht und nur gelegentlich ins Englische wechselt, erklärte ein wenig überrascht: „Das ist das, was wir erlebt haben und was die Spieler gesagt haben. Vielleicht wurde gewässert und ist ausgetrocknet.“ Daraufhin entgegnete Wagner: „Vielleicht war es die Sonne.“ Hjulmand beschwichtigte dann: „Egal was war, es war trocken. Es lag dann nicht daran, dass ihr es nicht gewässert habt.“
Andrich bestätigt trockenen Rasen
Mit seiner Beurteilung stand der Trainer der Werkself nicht allein da. Auch Bayer-Kapitän Robert Andrich hatte sich nach dem Spiel in ähnlicher Weise über die Platzverhältnisse im Kölner Stadion geäußert und betont: „Der Platz sieht vielleicht gut aus, ist aber doch ein bisschen trocken. Das hat man, glaube ich, in ein, zwei Situationen gesehen. Das hilft natürlich nicht, um besser reinzukommen, aber da muss man durch.“
Das Derby endete mit einem glücklichen 2:1-Sieg für Bayer Leverkusen, doch die Diskussion um den Rasen wird die Gemüter wohl noch eine Weile beschäftigen.



