BVB-Präsident Watzke äußert sich zu Schlotterbeck-Vertragspoker und Bayern-Lob
Watzke verrät Anekdote zu Schlotterbeck-Vertragsverhandlungen

Watzke äußert sich zu Schlotterbeck-Vertragspoker bei Borussia Dortmund

Die Vertragsverlängerung von Nico Schlotterbeck beschäftigt Borussia Dortmund seit längerer Zeit intensiv. Nun hat sich auch der neue BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke zu der Personalie geäußert und eine persönliche Anekdote aus den Verhandlungen preisgegeben.

Die Hängepartie um den Innenverteidiger

Die Verlängerung des Vertrags von Nico Schlotterbeck, der im Jahr 2027 ausläuft, ist seit geraumer Zeit ein bestimmendes Thema bei Borussia Dortmund. Vor allem Sportdirektor Sebastian Kehl und Sport-Geschäftsführer Lars Ricken bemühen sich darum, den Kontrakt des Innenverteidigers vorzeitig zu verlängern. In dieser Situation trat nun auch Hans-Joachim Watzke in Erscheinung, der Ende 2025 nach zwanzig Jahren als Geschäftsführer zum neuen Präsidenten des Vereins gewählt wurde.

Obwohl sich der 66-Jährige weitgehend aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen hat, verfolgt er die Schlotterbeck-Verhandlungen mit großer Aufmerksamkeit. Nachdem er sich drei Monate lang sehr zurückhaltend gezeigt hatte, teilte Watzke nun eine besondere Begebenheit mit. „Letzte Woche komme ich in die Geschäftsstelle, dann sagen meine Mitarbeiter, der Nico Schlotterbeck ist da mit seinem Berater und mit Sebastian und mit Lars Ricken“, erzählte Watzke vor dem Bundesligaspiel gegen den Hamburger SV bei Sky. „Dann bin ich reingegangen, habe allen Hallo gesagt und bin wieder gegangen. Ich trenne das schon ein bisschen.“

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Verhalten optimistische Haltung

Ob Schlotterbeck bei Borussia Dortmund verlängern oder den Verein bereits im Sommer verlassen wird, konnte auch Watzke nicht vorhersagen. Er betonte jedoch: „Ich würde mir wünschen, dass es wirklich schnell geht.“ Watzke fügte hinzu, dass er ein gutes Verhältnis zu dem Abwehrspieler habe und sich natürlich wünsche, dass er bleibt. „Ich bin auch, wie Niko schon vor ein paar Wochen gesagt hat, verhalten optimistisch“, erklärte der BVB-Präsident.

Im Spielerkreis wird ebenfalls über die Zukunft von Schlotterbeck getuschelt, da er einer der Führungsspieler beim BVB ist. Mittelfeldspieler Felix Nmecha, der selbst kürzlich seinen Vertrag verlängert hat, äußerte sich zurückhaltend: „Ich glaube, ich lasse ihn mal, ich lasse ihn selber die Entscheidung treffen.“ Nmecha betonte jedoch, dass er gerne weiter mit Schlotterbeck zusammenspielen würde, da dieser ein Top-Spieler sei.

Bewertung der Saison und Lob für Bayern München

Watzke zeigte sich grundsätzlich zufrieden mit der bisherigen Saison des Tabellenzweiten, wies jedoch auf einen gravierenden Makel hin: das Ausscheiden in der Champions League gegen Atalanta Bergamo. „Da müssen wir nicht drum herumreden. Jeder, der aus dem Fußball kommt, weiß das. Wir haben einen schlechten Tag gehabt, und der hat uns gekillt in Bergamo“, analysierte er.

In der Bundesliga laufe es dagegen sehr gut, so Watzke. „Ich glaube, dass wir seit 2016 oder so nicht mehr so viele Punkte gesammelt haben.“ Das Problem sei jedoch, dass der FC Bayern München immer bestimme, ob man Deutscher Meister werden könne. „Denn mit den Punkten, die wir dieses Jahr möglicherweise machen, da wären wir in anderen Jahren ganz weit vorne gewesen.“

Für den übermächtigen Ligakonkurrenten aus München hatte Watzke nur Lob übrig. Es sei ein „Genuss“ gewesen, wie die Bayern im Achtelfinale der Champions League über Atalanta hinweggefegt seien. „Bayern ist für mich momentan die beste Mannschaft in Europa!“ erklärte der BVB-Präsident abschließend.

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