Bundestrainer Wück sieht neue Herausforderungen gegen tiefstehende Österreicher
Wück: Gegen Österreich sind spielerische Lösungen gefragt

Wück erwartet taktische Herausforderung gegen Österreich

Nach den intensiven und spielerisch anspruchsvollen Duellen gegen europäische Topteams wie Spanien, Norwegen und Frankreich stehen für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation nun zwei Partien gegen Österreich an. Bundestrainer Christian Wück erkennt dabei völlig neue Herausforderungen für sein Team.

Spielintelligenz und Kreativität im Fokus

„Das wird anders sein als gegen Spanien, die uns in spielerischer Hinsicht immer wieder gefordert haben“, sagte der 52-jährige Trainer im Vorfeld der Begegnungen am 14. April in Nürnberg und vier Tage später in Ried. „Jetzt geht es darum, selbst spielerische Lösungen zu finden, Ideen sowie Spielintelligenz zu haben und Entscheidungen zu treffen – das wird unser Hauptfokus sein.“

Wück erwartet gegen den bislang punktlosen Nachbarn einen sehr tiefstehenden und defensiv organisierten Gegner. „Wir müssen schauen, dass wir uns vom Timing her abstimmen. Wir müssen immer wieder beim Passspiel das Optimum aus uns rausholen“, erklärte der Bundestrainer.

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Kollektive Opferbereitschaft gefordert

Besonders betonte Wück die Notwendigkeit kollektiver Anstrengungen: „Wir müssen viele Tiefenläufe auch für andere Mitspielerinnen machen. Irgendjemand muss sich opfern, um andere in Szene zu setzen.“ Diese taktische Disziplin und das intelligente Ausspielen der eigenen Stärken würden den Ausschlag in den beiden Begegnungen geben.

Trotz des erneuten Ausfalls von Leistungsträgerin Klara Bühl aufgrund einer Muskelsehnenverletzung zeigt sich der Chefcoach zuversichtlich. „Es ist wichtig, dass wir flexibel sind und auf mehreren Positionen gute Alternativen haben“, sagte Wück. „Wenn etwas passiert, haben wir mehrere Optionen auf den Außen. Wir sind mittlerweile in der Lage, auch mal harte Entscheidungen treffen zu müssen oder zu können.“

Kaderentwicklung noch nicht abgeschlossen

Als Beispiel für diese Flexibilität nannte Wück die Entscheidung, die beim letzten Lehrgang überzeugende Larissa Mühlhaus wieder zur U23 zu schicken. Generell zeigte sich der Trainer mit der Entwicklung der Kadertiefe „zufrieden, aber noch nicht auf allen Positionen. Da wartet schon noch einiges an Arbeit auf uns im Trainer- und Scoutingteam.“

Das langfristige Ziel sei klar definiert: „Es geht darum, dass man auf allen Positionen zwei, besser sogar drei oder vier Alternativen hat, um bei Verletzungen auch eine Lösung parat zu haben.“ Diese strategische Planung soll die deutsche Mannschaft nicht nur für die aktuellen WM-Qualifikationsspiele, sondern auch für zukünftige Turniere optimal aufstellen.

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