Werder-Profi Niklas Stark schweigt zu Verletzungsdetails
Der Werder Bremen Innenverteidiger Niklas Stark (30) gehört nach einer von Verletzungen geprägten Saison wieder zur Startelf von Trainer Daniel Thioune (51). Seit dem Sommer stand der langjährige Stammspieler aufgrund wiederkehrender Hüftprobleme erst zehnmal in der Anfangsformation. Insgesamt elf Spiele musste er seit September verletzungsbedingt pausieren, was seine bisherige Spielzeit erheblich einschränkte.
Geheimnisvolle Hüftprobleme
Die genaue Natur seiner Verletzung bleibt jedoch ein gut gehütetes Geheimnis. "Nicht wirklich. Mir geht es nicht um mich", erklärte Stark knapp. Der ehemalige Nationalspieler, der zwei Einsätze für die DFB-Elf vorweisen kann, betonte stattdessen den Mannschaftszusammenhalt: "Wir haben als Mannschaft etwas vor. Da geht es nicht um mein persönliches Thema." Trotzdem ist klar, dass es sich um keine Bagatelle handelt, da Stark seine Belastung sorgfältig dosieren muss, um am kommenden Sonntag beim Auswärtsspiel gegen Union Berlin wieder auflaufen zu können.
Vorsichtiger Aufbau und Teamfokus
Während der Trainingswochen tritt der seit 2022 für Werder spielende Verteidiger regelmäßig kürzer, wie zuletzt am Mittwoch, als er das Abschlussspielchen ausließ. "Ich bin zufrieden damit und denke, dass ich in den nächsten Wochen gut zur Verfügung stehen kann", ließ Stark verlauten. Sein Comeback gestaltet sich als behutsamer Prozess, bei dem er sich von Woche zu Woche und von Einsatz zu Einsatz vorarbeitet.
Die Mannschaft blickt nach einem 2:0-Erfolg gegen Heidenheim, der eine Serie von 13 sieglosen Spielen beendete, mit neuer Zuversicht in die Zukunft. "Es lag sehr viel Druck auf uns. Es ist viel von uns abgefallen", analysierte Stark die vergangene schwierige Phase. "Ich bin froh, dass wir den ersten Schritt gegangen sind. Die Art, wie wir das Spiel bestritten haben, gibt uns Mut."
Herausforderung Union Berlin und Trainerlob
Für das bevorstehende Duell mit Union Berlin erwartet Stark ein hart umkämpftes Spiel: "Union wird ein ekliges Spiel. Wichtig wird sein, in jeder Sekunde hellwach zu sein. Wenn nicht, kann es schwierig werden." Einen wesentlichen Anteil an der positiven Entwicklung schreibt der Innenverteidiger auch Trainer Daniel Thioune zu: "Der Trainer ist sehr dynamisch auf dem Platz und hat die Sinne für die Basics geschärft. Und dafür, dass wir jeden Zweikampf persönlich nehmen."
Stark ist überzeugt, dass dieser Weg erfolgreich sein kann: "Wenn wir es so weiterverfolgen, kann es der Anfang von etwas sehr Erfolgreichem sein." Trotz der anhaltenden gesundheitlichen Herausforderungen bleibt der Fokus des Verteidigers unverändert auf dem Mannschaftserfolg und nicht auf seinen persönlichen Verletzungsdetails.



