Wind-Lotto in Winsen: Henseleit stürmt beim Heimspiel an die Spitze
Wind-Lotto in Winsen: Henseleit führt bei German Masters

Esther Henseleit (27) hat beim Amundi German Masters in Winsen die alleinige Führung übernommen. Die Olympia-Silbermedaillengewinnerin trotzte am zweiten Tag windigen Bedingungen und einer 71er-Runde, um mit insgesamt neun unter Par an der Spitze zu liegen. „Heute war es ein bisschen ein Auf und Ab“, sagte Henseleit. „Ich habe wahrscheinlich ein paar Schläge liegen lassen, aber insgesamt habe ich wirklich gut gespielt. Aufgrund des Windes war es definitiv schwieriger als gestern.“

Die gebürtige Norddeutsche, die mittlerweile mit ihrem Ehemann und Caddie Reece Phillips in Arizona lebt, zeigte sich unbeeindruckt von Regen, Wind und kühlen Temperaturen. Auf der Green-Eagle-Anlage vor den Toren Hamburgs profitierte sie von ihrer Erfahrung mit dem Wetter. Ein kurioser Moment ereignete sich am 18. Loch, als ihr Ball nach einem riskanten Schlag auf dem Dach des VIP-Zelts landete. Die Zeltplane und die Gäste blieben unverletzt, und es gab keinen Strafschlag.

Deutsche Spielerinnen in Lauerstellung

Leonie Harm (28) aus Stuttgart, die nach dem ersten Tag mit einem Platzrekord geführt hatte, fiel nach einer schwächeren Runde mit zehn Schlägen mehr auf den geteilten dritten Platz zurück (sechs unter Par). „Mein Putter hat wirklich viel gerettet, damit es nicht noch eine 80 wurde“, gestand sie. Alexandra Försterling (26) und Chiara Noja (29) aus Berlin liegen ebenfalls mit sechs unter Par auf den geteilten Rängen und hoffen auf den zweiten Heimsieg nach 2024, als Försterling in Berlin triumphierte.

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Die Tschechin Sara Kouskova (26) schob sich mit einer 66er-Runde auf den zweiten Platz. „Ich wünschte, jeder Tag könnte so ruhig sein wie heute – ich habe es da draußen wirklich genossen“, sagte sie nach der Tagesbestleistung. Insgesamt schafften zehn von 15 gestarteten Deutschen den Cut und spielen am Wochenende weiter. Henseleit freute sich über die Unterstützung der Fans: „Es ist wirklich schön, so viele Zuschauer zu sehen. Ehrlich gesagt, waren es sogar mehr, als ich erwartet hatte. Den Heimvorteil merkt man auf jeden Fall.“

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