WM-Auftaktpleite für Deutschland trotz starker Abwehr
WM-Auftaktpleite für Deutschland trotz starker Abwehr

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat den Auftakt in die Weltmeisterschaft in Zürich verpatzt. Im ersten Gruppenspiel unterlag das Team von Bundestrainer Harold Kreis dem hohen Favoriten Finnland mit 1:3 (0:1, 0:0, 1:2). Trotz einer couragierten Leistung und einer spektakulären Rettungstat von Moritz Seider reichte die Offensivkraft nicht aus, um die robuste finnische Defensive zu überwinden.

Starkes erstes Drittel ohne Lohn

Die Deutschen begannen mutig und hielten in der Anfangsphase gut mit. Torhüter Philipp Grubauer zeigte einige gute Paraden, musste aber in der 9. Minute den ersten Gegentreffer hinnehmen. Nach einem Foul an einem deutschen Spieler nutzten die Finnen das erste Überzahlspiel eiskalt aus. Anton Lundell (Florida Panthers) traf mit einem präzisen Schuss ins rechte Eck – 0:1.

Die beste Szene der Partie ereignete sich in der 21. Minute: Nach einem Schuss von Mikael Granlund lag der Puck bereits hinter Grubauer, doch Moritz Seider fischte ihn mit einer sensationellen Rettungstat von der Torlinie. Der Verteidiger der Detroit Red Wings verhinderte damit den drohenden zweiten Gegentreffer und hielt sein Team im Spiel.

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Überzahlschwäche und finnische Effizienz

Im zweiten Drittel kämpften die Deutschen weiterhin aufopferungsvoll, doch die Offensive blieb zu harmlos. Das Überzahlspiel, in der Vergangenheit oft eine Stärke, enttäuschte. Die Finnen blockten konsequent die Schusswege und ließen kaum gefährliche Aktionen zu.

Im Schlussdrittel schlug Finnland dann erneut im Powerplay zu. In der 44. Minute traf Jesse Puljujarvi (Servette Genf) nach schöner Vorarbeit zum 0:2. Die Deutschen steckten nicht auf und kamen in der 49. Minute durch Stefan Loibl (Straubing Tigers) zum verdienten Anschlusstreffer. Loibl staubte nach einem Schuss von Leon Gawanke ab und entfachte noch einmal Hoffnung.

Entscheidung in der Schlussphase

Doch die Finnen blieben abgeklärt. In der 56. Minute machte Aatu Räty (23) mit einem halbhohen Schuss ins Netz alles klar. Grubauer war chancenlos, der Puck schlug zum 1:3 ein. Die Deutschen warfen in den letzten Minuten noch einmal alles nach vorne, aber die finnische Abwehr ließ nichts mehr zu.

Am Sonntag geht es für das deutsche Team bereits weiter: Um 20.20 Uhr trifft die Mannschaft in Zürich auf Lettland. Ein Sieg ist Pflicht, um den Traum vom Viertelfinale am Leben zu halten.

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