WM-Startelf mit acht Bayern-Stars? Nagelsmanns Gedankenspiel für die Fußball-Weltmeisterschaft
WM-Startelf mit acht Bayern-Stars? Nagelsmanns Gedankenspiel

WM-Startelf mit acht Bayern-Stars? Nagelsmanns Gedankenspiel für die Fußball-Weltmeisterschaft

Die deutsche Fußballnationalmannschaft könnte bei der anstehenden Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko von der herausragenden Saison des FC Bayern München profitieren. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat bereits sechs Spieler des Rekordmeisters für die kommenden Länderspiele nominiert und denkt laut über einen starken Bayern-Block im DFB-Team nach.

Historische Erfolge mit Bayern-Block

Die Vergangenheit zeigt: Immer wenn der FC Bayern mit einem starken Block in der Nationalmannschaft vertreten war, gelang der Gewinn der WM-Titel – 1974, 1990 und 2014. Aktuell spielt der Rekordmeister eine herausragende Saison, hat die deutsche Meisterschaft so gut wie sicher und gehört in der Champions League zum Favoritenkreis. „Bayern spielt national und international eine Top-Saison, sie verkörpern eine großartige Mentalität. Deswegen greifen wir gerne auf diesen Block zurück“, erklärte Nagelsmann.

Vorteile der Blockbildung

Die Vorteile einer solchen Blockbildung liegen auf der Hand:

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  • Die Spieler kennen sich aus dem Verein in- und auswendig
  • Automatismen und Abläufe sind bereits einstudiert
  • Die Hierarchie auf dem Platz ist klar definiert
  • Die offensive, pressinglastige Spielweise von Trainer Vincent Kompany könnte dem DFB-Team zugutekommen

Mögliche Bayern-lastige Startelf

Tatsächlich wäre bei der WM-Endrunde im Sommer sogar eine deutsche Startelf mit acht Spielern des FC Bayern denkbar. Mit Joshua Kimmich, Jonathan Tah, Leon Goretzka, Serge Gnabry und Jamal Musiala haben im Normalfall bereits fünf Münchner ihren Platz in der Startelf sicher. Treibt man das Gedankenspiel weiter, könnte Nagelsmann auch im Tor auf den 22-jährigen Jonas Urbig setzen, der seit seinem Wechsel nach München eine extrem positive Entwicklung genommen hat.

Weitere Kandidaten für die Nationalmannschaft

Interessant ist auch die Personalie Tom Bischof. Der 20-jährige Bayern-Spieler wurde zwar nicht für die anstehenden Länderspiele nominiert, ist aber laut Nagelsmann nah dran. Dank seiner Vielseitigkeit – gelernter Mittelfeldspieler, der auch auf beiden Außenverteidigerpositionen spielt – könnte Bischof die Außenverteidiger-Problematik der Nationalmannschaft lösen.

Herzstück aus Bayern-Spielern

Im zentralen Mittelfeld hat Leon Goretzka aktuell die besten Karten. Neben ihm gelten Bayern-Kollege Aleksandar Pavlović (derzeit verletzt) und Felix Nmecha von Borussia Dortmund als aussichtsreichste Kandidaten. Entscheidet sich Nagelsmann für Pavlović, hätte er zusammen mit Goretzka und Musiala ein gut aufeinander abgestimmtes Bayern-Trio als Herzstück seiner Nationalmannschaft.

Eine mögliche WM-Startelf mit starkem Bayern-Einfluss könnte also so aussehen: Urbig – Kimmich, Tah, Schlotterbeck, Bischof – Goretzka, Pavlović – Gnabry, Musiala, Wirtz – Undav. Ob Nagelsmann diesen Weg tatsächlich beschreiten wird, bleibt abzuwarten, aber Denkverbote gibt es in der Nationalmannschaft jedenfalls nicht.

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