Wolfsburg-Frauen brechen Lyons Serie in der Champions League
Die Frauen des VfL Wolfsburg haben am 24. März 2026 einen bemerkenswerten Erfolg in der Königsklasse des europäischen Frauenfußballs gefeiert. Im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League setzten sie sich gegen die hoch favorisierten Französinnen von Olympique Lyon mit 1:0 (1:0) durch und bescherten dem französischen Rekordmeister damit die erste Saisonniederlage dieser Spielzeit.
Beerensteyn entscheidet frühes Duell
Den entscheidenden Treffer erzielte die niederländische Stürmerin Lineth Beerensteyn bereits in der 14. Spielminute. Ihr Schuss wurde abgefälscht und landete im Tor der Gästinnen. Besonders in der ersten Halbzeit zeigten die Wolfsburgerinnen eine überzeugende Leistung und kontrollierten das Spielgeschehen weitgehend.
Nach der Pause erhöhten die Französinnen den Druck deutlich und suchten den Ausgleich. In der 59. Minute hatten die Wölfinnen großes Glück, als ein Schuss der Lyonerinnen nur den Pfosten traf. In der Folge verteidigte der VfL Wolfsburg mit großem Einsatz und taktischer Disziplin, ließ den favorisierten Gegnerinnen kaum noch gefährliche Torchancen und sicherte so den wichtigen Heimsieg.
Lerch zufrieden, Popp fehlt im Rückspiel
Trainer Stephan Lerch zeigte sich nach dem Spiel erleichtert und stolz auf seine Mannschaft: „Wir sind sehr glücklich mit diesem Ergebnis. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Das war der erste Schritt, wir werden auch dort versuchen, mutig aufzutreten.“
Für das Rückspiel am kommenden Donnerstag in Frankreich muss Lerch jedoch auf eine wichtige Stütze verzichten. Stürmerin Alexandra Popp (34) fällt auch im zweiten Aufeinandertreffen verletzt aus. Sollte Wolfsburg den Einzug ins Halbfinale schaffen, könnte die Kapitänin jedoch noch weitere Spiele in dieser Champions-League-Saison bestreiten. Nach der aktuellen Saison wechselt Popp zum Regionalligisten Borussia Dortmund.
Der Sieg gegen den französischen Serienmeister gibt den Wolfsburgerinnen Rückenwind für die schwere Auswärtsaufgabe. Olympique Lyon gilt nach wie vor als einer der stärksten Vereine im europäischen Frauenfußball und wird im Rückspiel vor heimischer Kulisse alles geben, um die Hinspielniederlage auszugleichen.



