Kjell Wätjens Zukunft ungewiss: Bochum-Verbleib oder Rückkehr zum BVB?
Wätjens Zukunft: Bochum oder BVB? Entscheidung steht aus

Kjell Wätjen vor wichtiger Karriereentscheidung

Die Zukunft des 20-jährigen Mittelfeldtalents Kjell Wätjen ist weiterhin ungewiss. Der aktuelle Leihspieler des VfL Bochum, der von Borussia Dortmund verliehen wurde, hat in einem Interview mit BILD seine Gedanken zur kommenden Saison geteilt und damit Spekulationen über seinen weiteren Werdegang befeuert.

Verbleib in Bochum durchaus vorstellbar

Wätjen äußerte sich offen über seine Pläne: „Ich kann mir durchaus vorstellen, über den Sommer hinaus beim VfL zu bleiben. Da ist aber noch nichts geklärt oder entschieden. Zudem hat auch der BVB das Heft in der Hand. Wir werden sehen, was passiert.“ Diese Aussage lässt Raum für Interpretationen und zeigt, dass der junge Spieler verschiedene Optionen in Betracht zieht.

Der U20-Nationalspieler, der bereits drei Einsätze für die deutsche U20-Nationalmannschaft vorweisen kann, befindet sich seit Beginn der Saison auf Leihbasis beim VfL Bochum. In der Hinrunde war er noch gesetzt, in der Rückrunde musste er jedoch vermehrt auf der Bank Platz nehmen.

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Vertragslage und Entwicklungspläne

Faktisch läuft Wätjens Vertrag bei Borussia Dortmund noch bis zum Jahr 2028. Die Verantwortlichen des BVB behalten seine Entwicklung im Auge, besonders vor dem Hintergrund des bevorstehenden Transfersommers, in dem sich personell einiges verändern könnte.

Aus vertraulichen Kreisen ist bekannt, dass sich Wätjen in Bochum sehr wohl fühlt und ein ausgezeichnetes Verhältnis zu Cheftrainer Uwe Rösler (57) pflegt. Auch der Bundesliga-Absteiger soll nicht abgeneigt sein, die Zusammenarbeit mit dem talentierten Mittelfeldspieler über den Sommer hinaus fortzusetzen.

Personelle Unwägbarkeiten auf beiden Seiten

Eine endgültige Entscheidung wird jedoch noch Zeit benötigen. Sowohl beim BVB als auch beim VfL Bochum stehen personelle Veränderungen an, die Wätjens Zukunft beeinflussen könnten. Beim Dortmunder Bundesligisten ist das Ausmaß des personellen Umbruchs im Sommer noch nicht absehbar, während sich der Pott-Klub Gedanken über die Kaderstruktur für die kommende Spielzeit macht, um wieder in höheren Regionen angreifen zu können.

Wätjen kämpft um Spielzeit

Der zentrale Mittelfeldspieler setzt alles daran, sich zurück in die Startelf zu kämpfen. Beim 3:2-Sieg gegen Kaiserslautern kam er immerhin für knapp eine halbe Stunde zum Einsatz. „In den vergangenen Wochen ist es wieder besser gelaufen. Im Training geht es mit der Leistung auch wieder nach oben. Es freut mich, dass ich wieder eine halbe Stunde spielen konnte“, so Wätjen.

Er ergänzte: „Ich hatte meine Themen und die habe ich mit dem Trainer klar abgesprochen. Ich habe hart daran gearbeitet und er hat gesehen, dass ich mich da verbessert habe. Das Feedback ist seitdem auch wieder positiver.“ Seine nächste Chance, sich zu empfehlen, hat er am Samstagabend (20.30 Uhr) beim Spiel gegen Hertha BSC, das bei Sky und RTL übertragen wird.

Bis dahin bleibt alles Zukunftsmusik. Die Entscheidung über Wätjens weiteren Weg wird von mehreren Faktoren abhängen, darunter seine sportliche Entwicklung, die Pläne beider Vereine und nicht zuletzt die Verhandlungen zwischen den Verantwortlichen.

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