Fassungslosigkeit in München! Die Bayern kassieren bereits in der 3. Minute den 0:1-Rückstand gegen PSG. Im Laufe der Partie gibt es dann mächtigen Frust wegen des portugiesischen Schiedsrichters João Pinheiro.
Die strittige Szene
In der 31. Minute will PSG-Mittelfeldspieler Vitinha im eigenen Strafraum klären. Dabei schießt er seinen Mitspieler Joao Neves an, der mit abgespreiztem Arm den Ball berührt. Die Bayern sind fassungslos. Trainer Vincent Kompany regt sich an der Seitenlinie empört auf. Die komplette Bayern-Bank steht. Doch es passiert nichts! Der VAR greift nicht ein. Kein Elfer für die Bayern.
BILD-Schiedsrichter-Experte Manuel Gräfe erklärt: „Klarer Handelfmeter! Viel klarer als die Situation im Hinspiel. Er nimmt den Arm über die Schulter und der Arm geht in die Flugbahn. Völlig unverständlich, warum der VAR nicht eingreift.“ Im Hinspiel hatte PSG einen Elfmeter bekommen, nachdem Bayern-Verteidiger Alphonso Davies den Ball an den Oberschenkel bekommen hatte und dieser von dort an den Arm gesprungen war.
Weitere strittige Entscheidungen
Dazu gibt es weiteren Frust: Der bereits gelb-vorbelastete Nuno Mendes spielt den Ball klar mit der Hand (29.). Doch anstatt des Platzverweises gibt es Freistoß FÜR Paris. Der Portugiese will zuvor ein Handspiel von Laimer bei der Ballannahme gesehen haben. Der Österreicher soll den Ball mit der Brust und dem Arm gespielt haben. Trotz mehrfacher Wiederholung wird das nicht klar.
Die Bayern-Spieler und Fans sind außer sich. Die Entscheidungen des Schiedsrichters haben maßgeblichen Einfluss auf den Spielausgang. Die Diskussionen um die Schiedsrichterleistung werden sicherlich noch lange anhalten.



