Zinédine Zidane soll nach WM 2026 Frankreichs Nationaltrainer werden
Zidane als neuer Nationaltrainer Frankreichs nach WM

Zinédine Zidane übernimmt Frankreichs Nationalmannschaft nach der WM

Der französische Fußballverband hat eine mündliche Einigung mit Zinédine Zidane erzielt. Der 53-jährige Weltmeister von 1998 soll nach der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer 2026 die Position des Cheftrainers der französischen Nationalmannschaft übernehmen. Dies berichten mehrere Medien, darunter der Sender ESPN und die französische Sportzeitung »L’Équipe«.

Geheimnisvolle Andeutungen des Verbandspräsidenten

Bereits zuvor hatte der französische Fußballpräsident Philippe Diallo in einem Interview mit der Zeitung »Le Figaro« angedeutet, dass ein neuer Cheftrainer feststehe. Auf die direkte Frage, ob er den Namen des künftigen Trainers kenne, antwortete Diallo mit einem vielsagenden »Ja, ich kenne seinen Namen.«. Weitere Details wollte er jedoch nicht preisgeben und verwies stattdessen auf die Zeit nach der Weltmeisterschaft: »Ich lade Sie ein, sich nach der Weltmeisterschaft wieder bei mir zu melden.«.

Erfolgreiche Trainerkarriere bei Real Madrid

Zinédine Zidane bringt eine beeindruckende Trainervita mit. Von 2016 bis 2018 sowie erneut von 2019 bis 2021 trainierte er den spanischen Spitzenklub Real Madrid. Während seiner Amtszeit gewann er mit dem Verein dreimal die Champions League und etablierte sich als einer der erfolgreichsten Trainer im europäischen Vereinsfußball. Seit seinem Abschied von Real Madrid war Zidane ohne Trainerjob, galt aber stets als heißer Kandidat für den Nationalmannschaftsposten in seiner französischen Heimat.

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Legendäre Spielerkarriere mit Höhen und Tiefen

Als Spieler prägte Zinédine Zidane eine ganze Generation von Fußballfans. Der offensive Mittelfeldspieler gewann 1998 mit Frankreich den Weltmeistertitel im eigenen Land und wurde im selben Jahr mit dem Ballon d’Or ausgezeichnet. Insgesamt dreimal wurde er zum Weltfußballer des Jahres gewählt (1998, 2000 und 2003). Sein letztes großes Turnier als Aktiver war die WM 2006 in Deutschland, wo er mit Frankreich erneut das Finale erreichte. Das Endspiel in Berlin bleibt jedoch auch wegen eines dramatischen Moments in Erinnerung: In der Verlängerung erhielt Zidane nach einem Kopfstoß gegen Italiens Marco Materazzi die Rote Karte, was gleichzeitig das Ende seiner aktiven Profikarriere markierte.

Übergang von Didier Deschamps zu Zidane

Zidane wird auf Didier Deschamps folgen, der die französische Nationalmannschaft seit 2012 betreut hat. Unter Deschamps gewann Frankreich die WM 2018 und erreichte das Finale 2022. Die offizielle Bekanntgabe der Zusammenarbeit mit Zidane soll erst nach der WM 2026 erfolgen, um die Vorbereitungen und den Turnierverlauf nicht zu stören. Diese strategische Entscheidung unterstreicht die langfristige Planung des französischen Fußballverbands.

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