Masters-Drama: Rory McIlroy verliert klare Führung - Finaltag völlig offen
McIlroy verliert Masters-Führung - Finaltag völlig offen

Masters-Drama in Augusta: McIlroys Führung schmilzt dahin

Beim prestigeträchtigen Masters-Turnier in Augusta hat Titelverteidiger Rory McIlroy am dritten Tag eine dramatische Schwächephase erlebt und seine zuvor klare Führung verspielt. Der Golf-Star aus Nordirland, der nach den ersten beiden Tagen mit einer Rekordführung von sechs Schlägen brilliert hatte, musste sich mit einer enttäuschenden 73er-Runde begnügen und geht nun gleichauf mit dem US-Amerikaner Cameron Young in den entscheidenden Schlusstag.

Young und Scheffler starten beeindruckende Aufholjagd

Während McIlroy mit dem traditionsreichen Kurs in Georgia kämpfte, zeigten seine Kontrahenten starke Leistungen. Cameron Young spielte sich mit konstant guten Schlägen an die Spitze und liegt nun gemeinsam mit McIlroy bei elf Schlägen unter Par. Nur einen Schlag dahinter positionierte sich dessen Landsmann Sam Burns, was ein äußerst spannendes Finale verspricht.

Besonders beeindruckend war die Aufholjagd von Weltranglistenerstem Scottie Scheffler, der mit einer herausragenden 65er-Runde acht Schläge aufholte und nun auf Platz sieben nur noch vier Schläge vom Führenden entfernt liegt. „Viele Jungs haben morgen eine Chance“, kommentierte McIlroy die Situation nüchtern. „Ich weiß, dass ich besser spielen muss, wenn ich gewinnen will. Heute lief es nicht so richtig.“

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Historische Chance für McIlroy trotz Rückschlag

Der 36-jährige Nordire zeigte an Tag drei ungeahnte Schwächen, die ihn teuer zu stehen kamen. Nach einem missglückten Start mit einem Bogey am ersten Loch folgten weitere Probleme, insbesondere am elften Loch, wo ihm ein Ausflug ins Wasser und ein Doppelbogey unterliefen. Damit war die größte Führung nach zwei Tagen in der Masters-Geschichte dahin.

Trotz dieses Rückschlags bleibt McIlroy die historische Chance, als vierter Golfer überhaupt eine Titelverteidigung beim Masters zu schaffen. Bislang gelang dies nur den Legenden Jack Nicklaus (1965/66), Nick Faldo (1989/90) und Tiger Woods (2001/02). Ein Sieg am Sonntag würde McIlroy in diese exklusive Reihe stellen.

Besondere Momente und abwesende Stars

Neben dem Spitzenkampf gab es weitere bemerkenswerte Ereignisse: Dem viertplatzierten Iren Shane Lowry gelang als erstem Spieler der Masters-Geschichte sein zweites Hole-in-one bei diesem Turnier – eine außergewöhnliche Leistung, die in die Annalen eingehen wird.

Abwesend waren in diesem Jahr sowohl der deutsche Ex-Champion Bernhard Langer, der sich im vergangenen Jahr aus Altersgründen verabschiedet hatte, als auch Superstar Tiger Woods, der nach seinem jüngsten Autounfall nicht am Start war. Ihr Fehlen veränderte das Teilnehmerfeld, ohne jedoch die Spannung des Turniers zu mindern.

Nachdem sich das Feld deutlich zusammengeschoben hat und mehrere Spieler realistische Siegchancen besitzen, verspricht der Finaltag ein packendes Duell um das begehrte grüne Jackett zu werden. Alle Augen werden auf die letzten achtzehn Löcher gerichtet sein, die über Sieg oder Niederlage entscheiden.

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