Tiger Woods plädiert auf nicht schuldig nach Autounfall und kündigt Auszeit an
Tiger Woods plädiert auf nicht schuldig und nimmt Auszeit

Tiger Woods plädiert auf nicht schuldig und tritt Auszeit an

Der Golfstar Tiger Woods hat nach seinem jüngsten Autounfall in Florida auf nicht schuldig plädiert und eine längere Auszeit vom Profisport angekündigt. Der 50-Jährige erklärte am Dienstag in einer offiziellen Stellungnahme, er werde sich für eine gewisse Zeit zurückziehen, um sich in Behandlung zu begeben und auf seine Gesundheit zu konzentrieren.

Die Umstände des Unfalls und rechtliche Schritte

Woods war am vergangenen Freitag auf Jupiter Island, seinem Wohnort, mit seinem Wagen verunglückt. In der Folge wurde er von den Behörden festgenommen und wegen Fahruntüchtigkeit sowie der Verweigerung eines Urintests angeklagt. Zwar bestand er an der Unfallstelle einen Atemalkoholtest, doch lehnte er die Urinüberprüfung ab. Nach Hinterlegung einer Kaution kam er am Freitagabend wieder frei.

Vor dem Bezirksgericht von Martin County plädierte Woods nun auf nicht schuldig, verzichtete auf die geplante Anklageverlesung und beantragte ein Schwurgerichtsverfahren. Die Pause auf unbestimmte Zeit sei notwendig, um seinem Wohlbefinden Vorrang einzuräumen und auf eine dauerhafte Genesung hinzuarbeiten.

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Polizeibericht und gesundheitliche Vorgeschichte

Im Unfallbericht des Sheriff-Büros von Martin County gaben die Beamten an, Woods habe vor dem Unfall erklärt, er habe auf sein Handy geschaut und den Radiosender gewechselt, ohne zu bemerken, dass das vor ihm fahrende Fahrzeug langsamer geworden war. Die Polizei notierte, dass Woods stark schwitzte, seine Bewegungen träge und langsam waren, seine Augen blutunterlaufen und glasig wirkten und er beim Gehen hinkte und nach rechts stolperte.

Bei Woods wurden zwei Hydrocodon-Tabletten, ein Opioid-Schmerzmittel, gefunden. Die Beamten stellten fest, er sei zum Zeitpunkt der Festnahme offenbar nicht in der Lage gewesen, ein Fahrzeug sicher zu führen. Dies ist nicht der erste Vorfall dieser Art: 2017 wurde Woods schlafend am Steuer seines beschädigten Wagens gefunden und bekannte sich später des rücksichtslosen Fahrens schuldig, wobei er angab, eine Mischung aus Schmerzmitteln eingenommen zu haben.

Auswirkungen auf die Sportkarriere

Folglich ist eine Teilnahme am Masters in Augusta, das ab dem 9. April stattfindet, endgültig vom Tisch. Über eine mögliche Teilnahme war zuletzt spekuliert worden. Der 15-malige Major-Sieger hatte bereits 2021 in Kalifornien bei einem Unfall schwere Beinverletzungen erlitten, als er mit gut 140 km/h unterwegs war und mehrmals operiert werden musste. Damals war Rasen die Ursache.

Woods betonte in seiner Erklärung: „Ich bin mir der Schwere der Situation, in der ich mich heute befinde, bewusst.“ Seine Entscheidung für eine Auszeit unterstreicht den Ernst der Lage und seinen Fokus auf die langfristige Gesundheit.

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