Tiger Woods nach Unfall in Florida: Handy am Steuer, Tabletten in der Tasche
Tiger Woods: Unfall in Florida mit Handy und Tabletten

Tiger Woods nach Unfall in Florida: Handy am Steuer, Tabletten in der Tasche

Der US-Golfstar Tiger Woods hat nach seinem Autounfall in Florida auf nicht schuldig plädiert. Dies geht aus aktuellen Gerichtsdokumenten hervor, über die verschiedene US-Medien ausführlich berichteten. Der 50-jährige Sportler war in einen Verkehrsunfall verwickelt, bei dem sein Geländewagen einen Anhänger streifte und sich überschlug.

Polizeibericht enthüllt Details

Laut übereinstimmenden Medienberichten gab Tiger Woods gegenüber den ermittelnden Beamten an, kurz vor dem Unfall auf sein Handy geschaut und den Radiosender in seinem Fahrzeug gewechselt zu haben. Auf die Frage nach der Einnahme von Medikamenten antwortete der Golfer mit den Worten: "Ich nehme ein paar." Ein Atemalkoholtest ergab zwar einen Wert von null, doch einen Urintest lehnte der 15-malige Major-Sieger konsequent ab.

Die Polizeibeamten beschrieben in ihrem offiziellen Bericht Woods' Zustand nach dem Vorfall als "lethargisch". Er habe stark geschwitzt, obwohl er sich im klimatisierten Rücksitz eines Fahrzeugs befand. Weitere beobachtete Anzeichen umfassten:

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram
  • Träge und langsame Bewegungen
  • Gerötete Augen mit glasigem Blick
  • Wiederholtes Vergessen von Anweisungen während der Untersuchungen

In einer eidesstattlichen Erklärung gaben die Beamten an, dass Woods nach ihrer Einschätzung nicht in der Lage gewesen sei, ein Kraftfahrzeug sicher zu führen. Bei einer Durchsuchung wurden zwei weiße Tabletten in seiner Hosentasche gefunden, die als starkes Schmerzmittel identifiziert und als Beweismittel sichergestellt wurden.

Rechtliche Konsequenzen und historischer Kontext

Tiger Woods wurde wenige Stunden nach seiner Festnahme wegen Drogenverdachts gegen Kaution aus dem Gefängnis von Martin County entlassen. Er steht nun unter Anklage wegen Fahruntüchtigkeit am Steuer und der Verweigerung eines Tests im Zusammenhang mit dem Unfall. Die erste Gerichtsverhandlung ist für den 23. April angesetzt.

Der Vorfall erinnert stark an ein Ereignis aus dem Jahr 2017, als Woods ebenfalls in Florida unter dem Verdacht des Drogenmissbrauchs am Steuer festgenommen wurde. Das damalige Polizeifoto des schwer gezeichneten Golfstars löste landesweite Bestürzung aus und führte zu einer stationären Behandlung des Sportlers.

Aktuelle sportliche Entwicklungen

Zuletzt hatte Tiger Woods Gerüchte um ein mögliches Comeback bei den Masters in Augusta befeuert, die ab dem 9. April stattfinden. Nach zahlreichen Operationen und einer langen Verletzungspause sorgte der 50-Jährige vergangenen Dienstag in der neuen Indoor-Liga Tomorrow's Golf League für Aufsehen, als er überraschend einige Schläge absolvierte. Mit Blick auf das Masters-Turnier erklärte er: "Ich möchte spielen, ich liebe das Turnier."

Die aktuellen Ereignisse werfen jedoch Fragen über die unmittelbare Zukunft des Golfstars auf, dessen sportliche Karriere bereits von mehreren Rückschlägen geprägt wurde. Die Ermittlungen der Polizei und der anstehende Gerichtstermin werden nun mit Spannung verfolgt.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration