Tiger Woods verzichtet auf Ryder-Cup-Kapitänsrolle 2027 nach Unfall und Anklage
Woods wird nicht Ryder-Cup-Kapitän 2027 nach Unfall

Tiger Woods verzichtet auf Ryder-Cup-Kapitänsrolle 2027 nach Unfall und Anklage

Der legendäre Golfstar Tiger Woods wird nach seinem schweren Autounfall und der anschließenden Ankündigung einer Auszeit nicht als Kapitän des US-Teams beim prestigeträchtigen Ryder Cup 2027 fungieren. Dies hat die PGA of America am Mittwoch offiziell bestätigt. In einer ausführlichen Stellungnahme lobte der Verband Woods dafür, dass er seiner langfristigen Gesundheit Vorrang einräumt, und respektierte zutiefst den Mut, der für eine solche persönliche Entscheidung erforderlich ist.

Unfallfolgen und rechtliche Schritte

Am vergangenen Freitag war Woods wegen des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer sowie wegen der Verweigerung eines Urintests angeklagt worden. Der 50-jährige Gewinner von 15 Major-Turnieren war mit seinem Wagen an seinem Wohnort Jupiter Island in Florida verunglückt und danach festgenommen worden. Zwar hatte Woods an der Unfallstelle einen Atemalkoholtest bestanden, doch die Überprüfung seines Urins lehnte er entschieden ab. Nach der Hinterlegung einer Kaution wurde er am Freitagabend aus dem Gefängnis entlassen und plädierte vor dem Bezirksgericht Martin County auf „nicht schuldig“.

Die Polizei gab in ihrem Bericht zu dem Unfall an, dass bei Woods zwei Hydrocodon-Tabletten, ein starkes Opioid-Schmerzmittel, gefunden wurden. Zum Zeitpunkt seiner Festnahme war er offenbar nicht in der Lage, ein Fahrzeug sicher zu führen, was die Schwere der Situation unterstreicht.

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Auszeit und Behandlung im Fokus

In einer persönlichen Erklärung am Dienstag hatte Woods seine Absicht bekräftigt, sich „für eine gewisse Zeit zurückzuziehen, um mich in Behandlung zu begeben und mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren“. Er betonte, sich der Ernsthaftigkeit seiner Lage voll bewusst zu sein. Ein Richter in Florida entschied am Mittwoch, dass Woods die USA für eine umfassende stationäre Behandlung verlassen darf. Sein Anwalt Douglas Duncan hatte den Antrag auf Ausreise beim Bezirksgericht von Martin County eingereicht und verwies auf die dringende Notwendigkeit eines intensiven, hochgradig individuellen und medizinisch integrierten Programms für seinen Mandanten.

Duncan betonte zudem Woods‘ Bedürfnis nach Privatsphäre, um sich vor den Medien und der öffentlichen Aufmerksamkeit zu schützen. Durch diese nun bevorstehende Auszeit wird Woods auch nicht am Masters in Augusta teilnehmen, das ab dem 9. April stattfindet. Zuletzt hatte es darüber noch Spekulationen gegeben, doch nun ist klar, dass der Golfstar seine Prioritäten anders setzt.

Unterstützung durch die PGA of America

Die PGA of America erklärte in ihrer Stellungnahme, „voll und ganz hinter“ Woods zu stehen und bezeichnete ihn als festen Bestandteil ihrer Familie. Der Verband zeigte Verständnis für seine Entscheidung und würdigte seinen Mut, sich auf die Gesundheitsbehandlung zu konzentrieren. Diese Entwicklung markiert einen bedeutenden Wendepunkt in der Karriere des Sportlers, der seit Jahrzehnten die Golfwelt prägt.

Die Nachricht sorgt in der Golfgemeinschaft für Bedauern, aber auch für Respekt vor Woods‘ Entschlossenheit, seine Gesundheit wiederherzustellen. Fans und Kollegen hoffen auf eine baldige Rückkehr des Ausnahmetalents, während die PGA of America bereits nach einem neuen Kapitän für den Ryder Cup 2027 sucht.

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