Bergischer HC träumt nach Pokal-Sensation vom Titelgewinn
Nach dem überraschenden Halbfinal-Erfolg gegen den Topfavoriten SC Magdeburg geht der Bergische HC mit großem Selbstvertrauen in das Endspiel um den DHB-Pokal. Die Mannschaft aus Wuppertal und Solingen feierte am Samstag in der Kölner Lanxess-Arena einen historischen Sieg und will nun im Finale gegen den deutschen Meister Füchse Berlin die nächste Sensation landen.
„Wenn wir Magdeburg schlagen, können wir jeden schlagen“
Rückraumspieler Sören Steinhaus brachte die Stimmung im Team nach dem Halbfinal-Krimi auf den Punkt: „Wenn wir Magdeburg schlagen, können wir jeden schlagen“. Diese kämpferische Einstellung teilen alle Spieler des BHC, die als erklärter Underdog in das Turnier gestartet waren. Noah Beyer, der den Finaleinzug durch einen entscheidenden Siebenmeter perfekt machte, ergänzte: „Es ist alles möglich“.
Finale vor der eigenen Haustür mit Fan-Unterstützung
Das Pokalfinale findet am Sonntagnachmittag um 15.45 Uhr statt und wird live in der ARD sowie auf Dyn übertragen. Für den Bergischen HC ist das Endspiel quasi ein Heimspiel, wie Cheftrainer Markus Pütz betonte. Kreisläufer Aron Seesing hob die Bedeutung der Zuschauer hervor: „Wir müssen die Zuschauer wieder anzünden, wir müssen die Halle anzünden. Das ist die einzige Chance, die wir haben“.
Historischer Erfolg bleibt unvergessen
Unabhängig vom Ausgang des Finales bleibt der Halbfinal-Sieg gegen den SC Magdeburg für die Spieler des Bergischen HC ein unvergesslicher Moment. Der 28-jährige Noah Beyer beschrieb die Emotionen: „Das ist das Größte, was ich je als Handballer erlebt habe“. Dieser Erfolg zeigt, dass im Handball-Pokal auch Außenseiter gegen etablierte Top-Teams gewinnen können.
Der Bergische HC hat mit dem Einzug ins Finale bereits Handball-Geschichte geschrieben. Nun will das Team den Traum vom Pokalsieg vollenden und beweisen, dass im Sport tatsächlich alles möglich ist. Die lautstarke Unterstützung der Fans könnte dabei den entscheidenden Unterschied machen.



