Mecklenburger Stiere verlieren Handball-Duell in Greifswald/Loitz nach schwacher erster Hälfte
Stiere verlieren Handball-Duell in Greifswald/Loitz

Mecklenburger Stiere kassieren Niederlage in Loitzer Peenetal-Halle

Die Mecklenburger Stiere haben in der Handball-Regionalliga Ostsee-Spree eine deutliche 25:30-Niederlage bei der SG Uni Greifswald/Loitz hinnehmen müssen. Das MV-Duell wurde bereits in der ersten Hälfte entschieden, als die Schweriner mit 11:18 in Rückstand gerieten und sich trotz einer Steigerung nach der Pause nicht mehr erholen konnten.

Schwache erste Hälfte besiegelt das Schicksal der Stiere

Obwohl die Mecklenburger Stiere gut in die Partie starteten und nach sieben Minuten mit 5:2 führten, drehte die SG Uni Greifswald/Loitz das Spiel. Die Gastgeber bauten ihre Überlegenheit kontinuierlich aus und führten zur Halbzeit mit 18:11. Stiere-Coach Michael Gutsche analysierte nach dem Spiel: „Die Begegnung haben wir vor dem Wechsel in den Sand gesetzt. In allen Bereichen fehlte die letzte Konsequenz.“ Nach der Pause zeigten die Stiere zwar mehr Engagement, doch individuelle Fehler und die starke Leistung des gegnerischen Torwarts Jan Kominek verhinderten eine Wende.

Jan Kominek wird zum Albtraum der Schweriner

Der 45-jährige Tscheche Jan Kominek, eigentlich Torwarttrainer des HC Empor Rostock, entwickelte sich zur Schlüsselfigur der Partie. Er hielt zahlreiche Bälle, parierte Strafwürfe von Spielern wie Malte Runge, Niklas Kortstegge und Matti Wagner und traf in der 33. Minute sogar selbst zum 20:12. „Gelernt ist halt gelernt“, kommentierte Kominek seine Leistung mit einem verschmitzten Lächeln. Auch der eingewechselte Keeper Yannick Raatz konnte trotz einer guten Leistung die Niederlage nicht abwenden.

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Tabellensituation und Ausblick

Mit dieser fünften Niederlage in der Saison belegen die Mecklenburger Stiere mit 28:14 Punkten den fünften Platz in der Regionalliga Ostsee-Spree. Die Torschützen für die Stiere waren unter anderem Matti Wagner mit sechs Treffern, Linke und Wolf mit je vier Toren sowie Niklas Kortstegge mit drei Treffern. Die SG Uni Greifswald/Loitz unterstrich mit diesem Sieg ihre Stärke in der Liga und setzte ein klares Zeichen im MV-Duell.

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