Mit einem anderen Gesicht wollen sich die Regionalliga-Handballer der SG Uni Greifswald/Loitz am Samstag im Heimspiel gegen den Ludwigsfelder HC präsentieren. Die Partie beginnt um 18 Uhr in der Peenetalhalle in Loitz.
Trainer erwartet Reaktion
„Ich erwarte eine starke Reaktion der Mannschaft, wir wollen uns anders präsentieren“, sagte Trainer Jürgen Radloff. Die 22:47-Pleite vor sieben Tagen beim LHC Cottbus hat ihn getroffen: „Das Spiel in Cottbus haben wir ausgewertet, die Niederlage war nicht gut.“ Die Uni-Handballer verloren zuletzt zweimal in Folge.
Klassenerhalt bereits gesichert
Dass seine Männer nach dem vorzeitigen Klassenerhalt die Saison etwas ruhiger angehen lassen, will der Trainer gar nicht mal ausschließen. „Sicherlich gehen da ein paar Prozente weg, zumal jetzt auch feststeht, dass wir tiefer als auf Platz acht nicht mehr fallen können.“ In der Vorsaison hatten sich die Vorpommern erst am letzten Spieltag den Ligaverbleib gesichert, aktuell steht der Verein auf Platz sieben.
Personalsituation angespannt
Jürgen Radloff betont aber auch, dass die verletzungsbedingten Ausfälle in den vergangenen zwei Wochen schon zu merken gewesen seien: „Wir haben einen kleinen Kader, da kannst du nicht jeden Ausfall kompensieren.“ Es sei jetzt einiges zusammengekommen. Die Personalsituation bleibt auch vor dem Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Ludwigsfelde angespannt. Gergö Toth, Julian Schramm und Diogo Teixeira sind weiterhin angeschlagen.
Hinspiel endete unentschieden
Dennoch hofft Jürgen Radloff, dass seine Männer zurück in die Erfolgsspur finden. Das Hinspiel endete 32:32. Die Mannschaft will nun vor heimischem Publikum zeigen, dass sie mehr kann als die jüngsten Auftritte vermuten ließen.



