HSG Wetzlar und Karim Hendawy gehen getrennte Wege
Der Handball-Bundesligist HSG Wetzlar hat sich mit Torhüter Karim Hendawy auf eine vorzeitige Vertragsauflösung geeinigt. Der ursprünglich bis zum Saisonende laufende Vertrag wurde damit einvernehmlich beendet, wie der Verein am Montag offiziell mitteilte.
Ägyptischer Nationaltorhüter sucht neue Herausforderung
Der 37-jährige ägyptische Nationaltorhüter möchte seine Karriere im Ausland fortsetzen und dort eine neue sportliche Herausforderung annehmen. Hendawy war erst im September vergangenen Jahres nach Mittelhessen gewechselt, nachdem sich Stammtorhüter Bart Ravensbergen schwer verletzt hatte.
In seiner Zeit bei der HSG Wetzlar kam der erfahrene Schlussmann auf insgesamt 22 Einsätze. Allerdings hatte er in den vergangenen Wochen keine Einsatzzeiten mehr erhalten, da der Klub über drei Torhüter im Kader verfügt.
Vorbildliches Verhalten trotz schwieriger Situation
Sport-Geschäftsführer Michael Allendorf würdigte das professionelle Verhalten des ägyptischen Torwarts: „Für Karim waren die vergangenen Wochen nicht einfach. Wir haben drei Torhüter im Kader und er hat zuletzt keine Einsatzzeiten gehabt. Karim hat sich aber vorbildlich verhalten und alles getan, um der Mannschaft zu helfen.“
Allendorf betonte weiter: „Als er dann auf uns zukam und uns berichtet hat, dass er im Ausland noch einmal eine neue Herausforderung annehmen kann, stand für uns fest, dass wir ihm keine Steine in den Weg legen.“
Einvernehmliche Lösung zum Wohle aller Beteiligten
Die Entscheidung für eine vorzeitige Vertragsauflösung fiel somit im gegenseitigen Einvernehmen. Der Verein zeigt sich kooperativ und ermöglicht dem erfahrenen Torhüter den Wechsel ins Ausland, während Hendawy seinerseits die schwierige Personalsituation im Torhüterbereich verständnisvoll akzeptierte.
Diese Lösung kommt beiden Seiten entgegen: Der HSG Wetzlar kann seine Torhüterplanung für die kommende Saison vorantreiben, während Karim Hendawy die Möglichkeit erhält, seine Karriere auf internationalem Parkett fortzusetzen.



