Kabayel attackiert Box-Gigant Usyk: „Er will nicht wissen, wie hart ich zur Leber schlage!“
Unser deutscher Box-Star Agit Kabayel (33) hat in der BILD-Show IRON CAGE eine deutliche Kampfansage an Weltmeister Oleksandr Usyk (39) gerichtet. Der Ukrainer hatte zuletzt in einem Interview erklärt, gegen welche drei Kontrahenten er die letzten drei Kämpfe seiner Karriere bestreiten möchte – den Namen von Kabayel nannte er dabei jedoch nicht.
WBC fordert Usyk zum Duell gegen Kabayel auf
Der Weltverband WBC hat Usyk zuletzt dazu aufgefordert, nach seiner freiwilligen Titelverteidigung am 23. Mai 2026 gegen den ehemaligen Kickbox-Weltmeister Rico Verhoeven (36) endlich gegen den Bochumer anzutreten. Kabayel, der als Interims-Weltmeister (WBC) aktuell auf Platz 2 der Weltrangliste steht, macht nun endlich Druck.
„Wenn wir uns an die Fakten halten und die Wahrheit mal aussprechen, dann geht Usyk diesem Kampf aus dem Weg“, sagt Kabayel bei BILD. „Ich glaube, er will nicht wissen, wie hart Kabayel zur Leber schlägt. Er will das nicht spüren.“ Mit seinen gefürchteten Leberhaken hat sich der Schwergewichts-Held weltweit einen Namen gemacht.
Rekord-Event in Oberhausen unterstreicht Kabayels Popularität
Zuletzt hat Kabayel die Rudolf-Weber-Arena in Oberhausen mit 13.000 Fans in nur fünf Tagen ausverkauft. Dort besiegte er den Polen Damian Knyba durch technischen K.o. in der 3. Runde. Es war das größte deutsche Box-Event seit Ende der Klitschko-Ära und unterstreicht die enorme Zugkraft des Bochumers.
„Er ist jetzt 39 Jahre alt. Er geht jetzt den einfachen Weg, hat sich schon oft genug bewiesen in seiner Karriere“, analysiert Kabayel den ukrainischen Weltmeister. „Aber ich bin ready und ganz Deutschland ist es auch.“ Viele Box-Experten trauen Kabayel zu, mit einem Duell gegen Usyk ein großes Stadion in Deutschland auszuverkaufen.
Kabayel in Warteposition – ursprüngliche Pläne für Dortmund gestoppt
Fest steht, dass Kabayel nun erst mal wartet. „Die WBC hat den Kampf gegen Usyk angeordnet. Er muss als Nächstes gegen mich kämpfen“, erklärt der Deutsche. „Ansonsten muss er den Gürtel ablegen und ich bekomme dann als Weltmeister einen Herausforderer. Ich bin also in der Warteposition.“
Ursprünglich war geplant, dass Kabayel am 16. Mai in der Westfalenhalle in Dortmund wieder in den Ring steigt. Allerdings gestaltete sich die Gegnersuche schwierig, da viele Top-Kämpfer wie Daniel Dubois, Fabio Wardley oder Tyson Fury im April oder Mai selbst boxen. Jetzt muss sich Kabayel also noch etwas gedulden, während die Spannung auf das mögliche Mega-Duell gegen Usyk weiter wächst.



