Schwergewicht Viktor Jurk: Mit Rocky-Motivation auf dem Weg zum Box-Thron
Viktor Jurk: Rocky-Motivation für Box-Karriere

Deutsche Boxhoffnung Viktor Jurk: Mit Rocky-Energie zur Weltspitze

Die deutsche Schwergewichtsszene hat eine neue Hoffnung: Viktor Jurk. Der 25-jährige Flensburger startet seine Profikarriere an jenem Ort, an dem einst Wladimir Klitschko seine Weltkarriere begann. Unter der Führung des erfahrenen Managers Bernd Bönte, der bereits Klitschko betreute, gewann Jurk seine ersten elf Profikämpfe überzeugend. Nach seinem Wechsel zur Promotion "Ringside Zone" steht nun der nächste bedeutende Schritt an.

Live-Übertragung bei BILD.de

Am kommenden Freitag steigt der 2,05 Meter große Rechtsausleger bei einer exklusiven Gala des Box-Startups in der Hamburger Fischauktionshalle in den Ring. Sein Gegner ist der erfahrene Argentinier Emilio Ezequiel Zarate. BILD.de überträgt den Kampf ab 19.15 Uhr live. Jurk zeigt sich kämpferisch: "Wenn sich die Situation ergibt, dann mache ich das Ding zu. Wenn die Chance da ist, dann musst du zuschlagen."

Leberhaken als Geheimwaffe

Vor vier Wochen demonstrierte Jurk seine Schlagkraft eindrucksvoll. Bei seinem Ring-Comeback nach einjähriger Kampfpause schickte er im "Showboat Casino" in Atlantic City den Mexikaner Elder Hernandez Gama in der ersten Runde mit einem präzisen Leberhagen zu Boden. Dies war bereits der zehnte K.o.-Sieg in seinem zwölften Profikampf. Trainer Christian Morales bestätigt den bleibenden Eindruck: "Seitdem bekomme ich wöchentlich Anrufe aus den USA."

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Kindheitstraum USA und Rocky-Motivation

Für seinen ersten Kampf unter der neuen Promotion entschied sich das Team bewusst für die USA. "Ich war zum ersten Mal in den USA und das war alles sehr aufregend", erzählt Jurk begeistert. "Da drüben zu boxen, war ein Kindheitstraum. Und ich bin froh, dass ich die Chance hatte, mich auf dem amerikanischen Markt zu zeigen." Auf dem Weg nach Atlantic City machte Jurk einen Zwischenstopp an den legendären "Rocky Steps" in Philadelphia, die durch die Filme mit Sylvester Stallone weltberühmt wurden.

"Es war cool, das zu sehen", schwärmt der Boxer. "Ich bin auch kurz mal die 72 Stufen raufgelaufen und habe Schattenboxen gemacht. Der gesamte Amerika-Trip war auf jeden Fall eine gute Erfahrung. Rüberzufliegen, die sechs Stunden Zeitunterschied zu haben, vor fremdem Publikum zu boxen, Stressmomente zu erleben." Diese Erfahrungen will Jurk nun in den Hamburger Ring mitnehmen.

Fundamentale Waffe für große Boxer

Jurk hat seine Leberhaken-Technik gezielt entwickelt. "Ich habe im Sparring mit Agit Kabayel gemerkt, dass ich auch als großer Boxer versuchen kann, auf den Körper zu hauen. Auch wenn ich durch meine Größe einen anderen Winkel habe", erklärt der Schwergewichtler. "Zuvor hatten diese Schläge auch schon im Sparring mit Usyk funktioniert. Da habe ich mir gesagt: Ey, vielleicht ist das eine fundamentale Waffe, die ich habe. Dann können wir das auch langfristig umsetzen."

Am Freitag soll vor heimischem Publikum in Hamburg vor allem sein Gegner die Stressmomente erleben. Wenn es nach Jurk geht, wieder mit einem seiner gefürchteten Leberhaken. Der Weg von Flensburg in die internationale Box-Welt ist geebnet, und mit der Motivation der Rocky-Legende im Rücken will Jurk seinen Traum von der Weltspitze verwirklichen.

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