Formel-1-Albtraum für Aston Martin: Motor- und Batterieprobleme vor Saisonstart
Aston Martin: Formel-1-Albtraum vor Saisonstart

Formel-1-Albtraum für Aston Martin: Motor- und Batterieprobleme vor Saisonstart

Die neue Formel-1-Saison beginnt für Aston Martin mit einem echten Debakel. Noch bevor das erste Rennen in Melbourne überhaupt gestartet ist, kämpft das Team mit massiven technischen Problemen, die den gesamten Auftakt gefährden.

Katastrophale Trainings in Melbourne

Beim ersten Training in Australien bestätigte sich, was im Fahrerlager bereits gemunkelt wurde: Der neue Honda-Antrieb bereitet enorme Schwierigkeiten. Lance Stroll musste seinen Boliden nach nur drei Runden wieder abstellen, während Teamkollege Fernando Alonso wegen Motorproblemen erst gar nicht auf die Strecke kam.

Sky-Experte Ralf Schumacher zeigte sich live am Mikrofon verblüfft: „Nach drei Runden abgestellt? Wow!“ Im zweiten Training wurde die Situation nicht besser – das Team musste bereits vor der 90-minütigen Session aufgeben.

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Batterie-Notstand bei Aston Martin

Doch nicht nur der Motor macht Probleme. Aston Martin reiste mit vier Batterie-Einheiten nach Australien, doch zwei davon sind aufgrund von Kommunikationsproblemen unbrauchbar. Teamchef Adrian Newey schlug in der Pressekonferenz Alarm: „Bei uns werden die Batterien knapp. Wir haben nur noch zwei – und das sind die beiden, die in den Autos sind.“

Newey fügte hinzu: „Angesichts der Häufigkeit, mit der unsere Batterien Schäden erleiden, ist das eine ziemlich beängstigende Situation.“ Sollte eine der beiden verbleibenden Einheiten ausfallen, könnte einer der Fahrer gar nicht erst starten – Ersatz ist nicht verfügbar.

Extreme Vibrationen als Hauptproblem

Das eigentliche Problem sind extreme Vibrationen aus dem Motor, die bereits bei den Testfahrten in Bahrain für Schwierigkeiten sorgten. Diese Erschütterungen verursachen nicht nur technische Defekte und beschädigen die Batterien, sondern übertragen sich direkt auf das Lenkrad und damit auf die Hände der Fahrer.

Laut Teamangaben könnten bei zu langen Stints sogar dauerhafte Nervenschäden in den Daumen drohen. Newey erklärte: „Diese Vibrationen verursachen Zuverlässigkeitsprobleme. Das viel größere Problem ist jedoch, dass sie letztendlich auf die Finger des Fahrers übertragen werden.“

Intern heißt es, dass Stroll kaum mehr als 15 Runden am Stück fahren kann, Alonso etwa 25 – alles darüber hinaus gilt als riskant. Die Zweifel, ob das Team am Sonntag überhaupt an den Start gehen kann, werden immer größer.

Hintergrund und Ausblick

Teambesitzer Lawrence Stroll hatte Millionen investiert, um Aston Martin an die Spitze zu bringen und die Top-Teams anzugreifen. Stattdessen steht das Team nun vor einem technischen Desaster. Währenddessen lieferte Charles Leclerc die Bestzeit im ersten Training, und Lando Norris gewann das zweite Training.

Die Qualifikation findet am Samstag um 6 Uhr deutscher Zeit statt. Ob Aston Martin unter diesen schwierigen Bedingungen überhaupt antreten kann, bleibt fraglich. Ein Formel-1-Auftakt, der für das britische Team kaum schlimmer hätte verlaufen können.

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