Formel 1 ändert Qualifying-Regel kurzfristig: Weniger Energie, mehr Vollgas in Japan
Formel 1 ändert Qualifying-Regel: Weniger Energie, mehr Vollgas

Formel 1 reagiert blitzschnell: Qualifying-Regeländerung für Japan-GP

Die Formel 1 hat überraschend kurzfristig eine wichtige Regeländerung für das Qualifying beschlossen. Nur wenige Tage vor dem Großen Preis von Japan am Sonntag (7 Uhr live bei Sky und im BILD-Liveticker) passte der Weltverband FIA die Energie-Management-Parameter an. Offiziell spricht die FIA von einer "kleinen Anpassung", doch diese Veränderung hat erhebliche Auswirkungen auf das sportliche Geschehen.

Was die neue Qualifying-Regel konkret bedeutet

In einem offiziellen Statement der FIA heißt es: "Um das angestrebte Gleichgewicht zwischen Energieeinsatz und Fahrerleistung zu gewährleisten, wurde die maximal zulässige Energieaufladung für das Qualifying an diesem Wochenende von 9,0 MJ auf 8,0 MJ reduziert." Diese Reduzierung führt paradoxerweise zu mehr Vollgas-Fahrten, da weniger Energie zurückgewonnen werden muss und damit taktische Überlegungen in den Hintergrund treten.

Hintergrund der kurzfristigen Änderung

Das neue Formel-1-Reglement für 2026 hatte zuletzt bei vielen Fahrern für Unmut gesorgt. Durch das sogenannte Super-Clipping konnten die Autos selbst bei Vollgas Energie zurückgewinnen – allerdings auf Kosten der Höchstgeschwindigkeit. Die Folge war häufig taktisches Fahren statt eines rein leistungsorientierten Qualifyings am Limit.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Die FIA hat nun auf das Feedback von Fahrern und Teams reagiert. In der Mitteilung wird betont: "Diese Anpassung berücksichtigt das Feedback von Fahrern und Teams, die die Bedeutung des Qualifyings als leistungsorientierte Herausforderung hervorgehoben haben." Bemerkenswert ist, dass alle Motorenhersteller dieser Änderung einstimmig zugestimmt haben.

Außergewöhnlich schnelle Reaktion der FIA

Besonders ungewöhnlich ist die extrem kurzfristige Umsetzung dieser Regeländerung. Normalerweise benötigen solche Anpassungen einen längeren Vorlauf, doch nach den Eindrücken aus den vorangegangenen Rennen in Australien und China wurde sofort gehandelt. Für das eigentliche Rennen am Sonntag bleibt dagegen alles beim Alten – die bisherigen Events seien laut FIA "operativ erfolgreich" verlaufen.

Weitere Anpassungen könnten folgen

Nach dem Japan-Wochenende plant die FIA weitere Gespräche mit Teams und Motorenherstellern. Der Weltverband betont: "Die FIA arbeitet gemeinsam mit den Formel-1-Teams und den Motorenherstellern kontinuierlich an der Weiterentwicklung des Energiemanagements. Weitere Gespräche sind in den kommenden Wochen geplant."

Max Verstappen hatte sich als lautester Kritiker der bisherigen Regularien positioniert. Die nun beschlossene Änderung könnte den niederländischen Weltmeister und seine Kollegen zufriedener stimmen, wenn das Qualifying wieder zur reinen Leistungsdemonstration wird.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration