Motor-Probleme bei Mercedes: Antonelli-Test in Bahrain nach nur drei Runden beendet
Mercedes-Test in Bahrain: Motor-Probleme stoppen Antonelli

Motor-Probleme stoppen Mercedes-Test in Bahrain nach nur drei Runden

Schon nach drei Runden war der Testtag für Kimi Antonelli im Mercedes W17 beendet. Am zweiten Tag der Formel-1-Tests in Bahrain musste der 19-jährige Italiener sein Fahrzeug aufgrund von Motor-Problemen vorzeitig abstellen. Eine offizielle Rundenzeit konnte er in dieser kurzen Zeitspanne nicht erreichen.

Wiederholte Schwierigkeiten für den Mercedes-Nachwuchs

Bereits am Vortag hatte Antonelli mit technischen Problemen zu kämpfen. Damals limitierte eine defekte Aufhängung seine Fahrzeit auf lediglich 30 Runden. Die wiederholten Ausfälle werfen Fragen zur Zuverlässigkeit des Mercedes-Pakets in der Vorbereitung auf die neue Saison auf.

Teamkollege George Russell zeigte sich deutlich stabiler. Der 27-jährige Brite absolvierte 54 Runden und erzielte die viertschnellste Zeit des Tages. Damit bewies er, dass das grundsätzliche Potenzial des Fahrzeugs vorhanden ist.

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Leclerc und Norris dominieren die Distanz-Wertung

An der Spitze der Distanz-Wertung standen Charles Leclerc im Ferrari und Lando Norris im McLaren. Der Monegasse drehte 139 Runden, während Weltmeister Norris sogar 149 Runden absolvierte und dabei die zweitschnellste Zeit des Tages erzielte. Leclerc sicherte sich die Bestzeit.

Weitere Zwischenfälle und prominenter Besuch

Nicht nur Mercedes hatte mit Problemen zu kämpfen. Red-Bull-Pilot Isack Hadjar startete verspätet in den Test, nachdem Mechaniker über Nacht ein Hydraulik-Leck entdeckt hatten. Der Franzose fuhr zunächst nur eine Runde am Vormittag, holte am Nachmittag aber 74 Runden nach und erreichte schließlich die fünftschnellste Zeit.

Cadillac-Pilot Valtteri Bottas sorgte für eine Rote Flagge, als ihm Teile seines rechten Spiegels wegflogen. Vier Streckenposten mussten die Bruchstücke einsammeln. Auch Pierre Gasly im Alpine verursachte eine Rote Flagge, als sein Fahrzeug einfach stehen blieb.

Prominenter Besuch kam von Tennis-Weltranglistenerster Carlos Alcaraz. Der 22-jährige Spanier besuchte auf Einladung des Renn-Promoters das McLaren-Team, dessen Mehrheitseigentümer der bahrainische Staatsfonds Mumtalakat Holding Company ist. Alcaraz traf auch seine Landsleute Fernando Alonso (Aston Martin) und Carlos Sainz (Williams).

Spannende Schlussphase

Eine halbe Stunde vor Ende der Nachmittagssession kam es noch zu einer brenzligen Situation. Weltmeister Norris fuhr mehrere Runden hinter seinem Landsmann Russell, als es in Kurve 10 fast zur Kollision kam. Norris musste ausweichen und verhinderte so einen möglichen Crash.

Die Formel-1-Tests in Bahrain zeigen bereits jetzt, dass die neue Saison technisch anspruchsvoll werden wird. Während einige Teams mit Zuverlässigkeitsproblemen kämpfen, demonstrieren andere bereits beachtliche Stabilität und Geschwindigkeit.

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