Frühes Aus für Mick Schumacher beim IndyCar-Debüt
Mick Schumacher wollte eigentlich Runden sammeln und wertvolle Daten generieren, doch sein Debüt in der IndyCar-Serie endete bereits in der allerersten Runde. Beim Rennen auf dem Stadtkurs in St. Petersburg im US-Bundesstaat Florida war für den Sohn des Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher schon in der vierten Kurve Schluss.
Unfall in der Anfangsphase beendet Rennen
Schumacher konnte mit seinem Dallara Honda nach einem Unfall der vorausfahrenden Piloten Sting Ray Robb und Santino Ferrucci nicht rechtzeitig ausweichen. "Das war frustrierend heute", schrieb der 26-Jährige später auf Instagram, fügte aber hinzu: "Wir hätten nichts anders machen können. So ist Racing manchmal." Der Deutsche sprach von einer "Kettenreaktion", bei der zunächst ein Fahrer zugemacht habe und dann ein anderer.
Nach dem Vorfall musste sich Schumacher zum Check beim Rennarzt fahren lassen. "Eigentlich war es unser Ziel, das Rennen zu beenden und so viele Runden wie möglich zu sammeln", erklärte der ehemalige Formel-1-Pilot. Mit einem schwachen Qualifying und dem Start vom 21. Platz von insgesamt 25 Fahrern habe er sich selbst in eine besonders schwierige Lage gebracht.
Historische Bedeutung für deutschen Motorsport
Schumacher ist der erste IndyCar-Pilot aus Deutschland seit 21 Jahren. Der letzte Deutsche in der Serie war 2005 Timo Glock gewesen. Sollte Schumacher in den kommenden Wochen die Qualifikation für die legendären 500 Meilen von Indianapolis am 24. Mai schaffen, wäre er sogar der erste deutsche Teilnehmer an diesem prestigeträchtigen Rennen seit mehr als einem Jahrhundert.
Ausblick auf die kommenden Rennen
Trotz des enttäuschenden Debüts blickt Schumacher nach vorne. "Es gibt einiges zu lernen und zu erledigen. Nächste Woche geht's weiter!", schrieb er auf Instagram. In seiner neuen sportlichen Heimat steht für den Deutschen bereits am Samstag in Phoenix, Arizona, das zweite Saisonrennen auf dem Programm. Die IndyCar-Saison umfasst insgesamt 18 Läufe, wobei das Finale am 6. September im kalifornischen Laguna Seca stattfinden wird.
Schumacher betonte, dass er aus der Situation lernen wolle und sich auf die nächsten Herausforderungen konzentriere. Die Motorsportwelt wird gespannt verfolgen, wie sich der talentierte Fahrer in der anspruchsvollen IndyCar-Serie entwickelt und ob er die historische Chance nutzen kann, als erster Deutscher seit über 100 Jahren bei den Indianapolis 500 zu starten.



